Multifunktionslösung für Server-Backups gesucht

Corvin

New Member
Hallo,

ich habe mehrere Root-Server und möchte diese in einer lokalen Virtuellen Maschine (VMWare) 'spiegeln' und ggf. auch neue Veränderungern erst in der VM testen und dann auf den Server 'pushen' oder 'synchronisieren'.

Ich habe mir rsync und rdiff-backup(-tools) angesehen, gibt es dazu Meinungen/Bewertungen ob es für diesen Einsatzzweck taugt?

Ich möchte sowohl die Remote-Root-Server dann lokal in die VM sichern und auch von der VM Veränderungen auf die Live-Server wieder nach dem Testen übertragen.

Also kein Cron-job, sondern manuell angestoßene Synchronisation. Betriebssystem bei allen Servern und in VM: Ubuntu 10.04 LTS Server

Außerdem hätte ich gerne eine Versionsgeschichte, so dass ich eine alten Serverstand jederzeit wieder herstellen kann. Ich glaube, ohne Hardlink-Tricks bei rsync kann das nur rdiff-backup, oder?

Oder gibt es hierzu andere gut funktionierende Lösungen?
 
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its

Blog Benutzer
Vielleicht kann ich dir mit meinem Setup, dass ich gerne in solchen Situationen verwende weiter helfen.

(dies ist keine vollständige Anleitung)

Gegeben ist ein
- Host_1 (Server)
- Testumgebung_1 (z.B. mein PC)


Auf dem Host_1 installiere ich VirtualBox und richte mir dort mein Produktiv-System ein, in deinem Fall den "Ubuntu 10.04 LTS Server" als Virtuelle-Maschine.

Als erstes, nach der Installation erstelle ich ein Snapshot, damit ich den Urzustand, nach der Installation wieder her stellen kann.
Nun installiere ich alle benötigten Pakete und spiele meine Produktivdaten ein. Dann erstelle ich ein erneuten Snapshot von dem ganzen System, so dass ich mein "fertiges" System einmal abgespeichert habe.

Weiterhin kopiere ich mir nun diesen Snapshot auf meine "Testumgebung_1" und somit habe ich eine eins zu eins Kopie meines produktiven "Host_1".

Jetzt kann ich hergehen und Änderungen in der "Testumgebung_1" durchführen und diese testen. Sollte es mir nicht gefallen, spiele ich einfach wieder einen der gespeicherten Snapshots ein und fange von vorne an.

Wenn ich nun alles fertig habe, lege ich mir einen weiteren Snapshot auf meiner "Testumgebung_1" an und spiele diesen dann auf meinen Host_1 ein, zuvor natürlich wieder ein Snapshot von Host_1 gemacht, nur zu Sicherheit.

Sollte ich nun alles richtig gemacht haben, müsste der Host_1 und die Testumgebung_1 ein und das selbe Image sein und meine Updates erfolgreich laufen.

Das Einspielen kann entweder manuell oder natürlich auch automatisiert werden, das ist Geschmackssache.

Hoffe dir vielleicht ein wenig geholfen zu haben mit meinem Setup.
 

Ben.

Registered User
rdiff-backup ist grundsätzlich dafür geeignet, allerdings finde ich die Lösung von its einfacher zu warten.
 

fbartels

Member
Hi,

@its wie gehst du denn mit der Fragmentierung deiner virtuellen Images und Snapshots um? So wie zu lesen ist steigt durch die Snapshot Nutzung wohl auch der Arbeitsspeicher verbrauch.

Vom Gefühl her würde ich lieber (ebenfalls unterstützt durch Virtualisierung auf dem Host) die Produktiv VM klonen, dann entsprechende Änderungen durchführen und direkt den Klon als neues Produktivsystem nutzen und den alten Zustand verwerfen.
 

its

Blog Benutzer
@fbartels:

Das von mir beschrieben Setup, war nur ein Beispiel wie man so eine Lösung umsetzen könnte.

Snapshots an sich verbrauchen lediglich Festplattenspeicher und können bei Bedarf auch wieder gelöscht werden.

Die Snapshots geben mir die Sicherheit Änderungen durchzuführen und zu überprüfen, ob alles funktioniert hat. Sollte dies mal nicht der Fall sein, spiele ich einfach einen "alten" Snapshot wieder ein.

Weiterhin kopiere ich mir nun diesen Snapshot auf meine Testumgebung_1.."

Vielleicht war das ein wenig zu schwammig ausgedrückt, ich meinte damit, dass man natürlich die gesamte Virtualbox umziehen muss auf die Testumgebung_1.

(Aber wie schon gesagt, dies ist keine vollständige Anleitung)
 
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