Ich hoffe ich bin im richtigen Bereich. Eigener Server

Own

New Member
Liebe community,

ich bin noch neu in dem Gebiet und würde mir gene einen eigenen Server zu geringen Kosten fertig machen, den ich als CloudService (OwnCloud) nutzen möchte. Nach dem Durchstöbern einiger Anleitungen waren mir diese zu ungenau oder zu alt.

Ich suche nach einer guten Anleitung, wie ich dies bewerkstellige. Vorallem welche Hardware gebraucht wird, bis jetzt dachte ich an:

- Banana Pi Pro
- Banana Pi Pro Hülle
- Sata Kabel
- Sata Festplatte
- Ethernetkabel

Könnt ihr Verbesserung oder Tipps zur Hardware geben bzw kennt ihr eine gute Anleitungan der mich bein Kauf orierntieren kann?
 

GwenDragon

Registered User
Für das eigene Büro oder Zuhause als Datenspeicher? Der soll nur als lokaler Datenspeicher dienen? Auch Zugriff von Außen? Wie schnell muss der Daten speichern können?
 

d4f

Kaffee? Wo?
Ich würde als Datenserver dringend empfehlen zwei Festplatten im RAID1 laufen zu lassen um böse Überraschungen zu vermeiden.

Da der BananaPI nur 1x Sata hat muss dies über einen Port-Expander (SATA Multiplier) erfolgen, laut Google Recherche unterstützt der BananaPI dies korrekt. Hohe Geschwindigkeiten kann man sich aber keineswegs erwarten, weder bei einer und insbesondere bei Multi-Disk Setups. Zusatzkosten zirka 10-20€ bei China-Import.

Allerdings wirst du dann mit den in diesem Thread verlinkten Antworten kämpfen und ggf mehr Risiko für Datenverlust laufen als bei nur einer Platte.
http://forum.lemaker.org/thread-11857-1-1.html

Beim Preis für ein BananaPI kann man anstelle eventuell auch zwei Geräte an underschiedlichen Standorten positionieren, jeweils eine Platte anschliessen und dann periodisch auf Dateisystemebene synchronisieren.


Wenn es zuverlässig sein muss, kein Selbstbau. Wenn es primär billig sein muss und viel Zeit investiert werden kann und die Daten nicht kritisch sind ist dein Setup ok. Openmediavault o.ä. lässt sich recht bequem installieren, dazu gibt es einige generische Anleitungen.
 

Pfiffikus

Member
Vorallem welche Hardware gebraucht wird, bis jetzt dachte ich an:

- Banana Pi Pro
...
Das dachte ich auch mal. Bisher hatte ich zwei Banana-Pi. Beide haben sich allerdings nach einigen Wochen Dauerbetrieb verabschiedet. Sie blieben zumeist einfach stehen, ließen sich aber neu starten. Mit der Zeit wurde die Zeit, die sie durchhielten, immer kürzer. Besonders gerne schmierten die Dinger ab, wenn der Prozessor richtig heiß wurde, zum Beispiel bei apt-get upgrade. Auch die direkte Sonneneinstrahlung führte bei einem Gerät dazu, dass er am Schluss nicht einmal mehr den Boot-Prozess erfolgreich zu Ende brachte.

Letztendlich bin ich wieder beim Raspberry Pi gelandet und werde bei denen bleiben. Von denen habe ich einige im Dauerbetrieb, es hat sich noch keiner so verabschiedet, wie diese Bananen. So habe ich für mich persönlich entschieden, keine Banana-Pi mehr zu kaufen.



Ich würde als Datenserver dringend empfehlen zwei Festplatten im RAID1 laufen zu lassen um böse Überraschungen zu vermeiden.
Diese Empfehlung kann ich nur unterstützen. So habe ich es auch gemacht. Der Handel hält Adapter von USB auf SATA bereit. Und so hatte ich zwei identische Festplatten mit zwei derartigen Adaptern am Raspi angeschlossen. Man könnte bis zu 4 Stück anschließen. Bis vor 4 Wochen hat sich dieses System sehr bewährt. Braucht maximal 15 Watt, in Ruhephasen weniger.
Und am 10. August diesen Jahres hat es mir den Allerwertesten gerettet, als durch einen Blitzeinschlag ein Überspannungsschaden am größten Teil der Hardware, die hier so herumsteht, eingetreten ist.

Wenn es zuverlässig sein muss, kein Selbstbau.
So pauschal würde ich das nicht unterschreiben.
Vor mehr als 10 Jahren fing ich mal mit dem ersten RAID an. Als ich mich zu diesem Thema belesen hatte, stieß ich auf einen Forenbeitrag. Ein Benutzer suchte verzweifelt nach einer RAID-Karte vom Typ XY. Sein Exemplar hatte den Geist aufgegeben. Er war im Besitz von zwei gespiegelten Platten mit seinen Daten aus dem Hardware-RAID, doch um diese auslesen zu können, brauchte er eine Karte von genau diesem Typ.

Bei mit hat der Blitz alle Netzteile geschrottet. Auch der Raspi war hinüber. Ich habe allerdings problemlos einen neuen Raspi organisieren können und war umgehend in der Lage, wieder auf die Daten zuzugreifen. Zur Not hätte es auch ein Zitronen-Pi oder irgendein anderer Rechner mit Linux getan, denn ich habe mich für ein Software-RAID entschieden. Und nur das würde ich Nachahmern empfehlen.


Wenn Du Anleitungen suchst, würde ich mal diese Links posten:
http://www.gtkdb.de/index_36_2187.html
https://ctaas.de/software-raid.htm
https://wiki.ubuntuusers.de/Software-RAID/



Pfiffikus,
der damit leben kann, dass die USB-Anbindung der Platten nicht die Schnellste ist
 

elias5000

Site Reliability Engineer
Das mit dem RAID kann ich unterstützen. Wenn es nicht auf Performance ankommt, ist ein SW-RAID an flexibilität nicht zu toppen. Ich hatte mal einen Server für zu Hause bei dem die Linux-Installation mindestens drei oder vier PC-Systeme überdauert hat. Ich hab einfach immer nur die Platten umgesteckt, gebootet und das Ding lief wieder.

Bei SW-RAID nicht vergessen, dass man den Bootloader auf allen Platten des Verbunds installieren muss. Wenn einem die Boot-HDD abschmiert reicht es sonst nicht, einfach nur die 2. HDD als Boot-HDD anzustecken um das System wieder ans Laufen zu bekommen.
Ich hab mal einen Office-File-Server betreut, der war aus Dell-Stangenware aufgebaut. Der Server lief ganz schick, aber ich hab da sicher drei oder vier mal eine HDD umstecken müssen und nicht nur einmal war die Boot-HDD im Eimer.

Und BTW: Nimm lieber NextCloud als OwnCloud.
 

Thunderbyte

Moderator
Staff member
Wenns stabil sein soll, würde ich ein NAS (z.B. Synology oder QNAP) mit 2 Festplatten im Raid 1 verwenden. Wenn man sich die ganze Hardware selbst zusammenklopft ists auch nicht mehr so billig. Die Langzeit-Stabilität von Raspis sehe ich skeptisch. Ein NAS kann zudem noch tausend andere nette Dinge und bringt meist eine Vielzahl von Apps mit.
 

marce

Well-Known Member
wobei man gerade bei Fertig-Systemen noch ggf. ein anderes Problem bekomman kann: Irgendwann hat der Hersteller, trotz funktionierender Hardware, "kein Bock mehr" das System zu pflegen - im privaten Bereich evtl. nicht kritisch aber sobald irgendwas an's Internet soll wird's ggf. lustig.

Da ist man mit einem (fertig oder selbst gebauten) "echten" Server besser dran, solange man in der Lage ist die entsprechenden Dienste einzurichten.

... und der macht auch gerne all das, was man will und so wie man es will - man ist eben nicht auf irgendeinen Hersteller und dessen launige Produktmarketingentwicklungsmanagementabteilung angewiesen.

... z.B. auch mal Hardware-Updates - und sollte das Lieblings-OS plötzlich doch nicht mehr unterstützt werden installiert man halt ein neues und ist wieder glücklich. Bei Fertig-NAS sieht's da meist eher dunkel aus...

(wobei QNAP da aktuell wirklich noch gut da steht - aber die Systeme, die "wirklich was taugen / leisten" sind auch nicht billiger als ein entsprechend zusammengestellter Consumer-PC-Hardware-Server)
 

Thunderbyte

Moderator
Staff member
Irgendwann hat der Hersteller, trotz funktionierender Hardware, "kein Bock mehr" das System zu pflegen - im privaten Bereich evtl. nicht kritisch aber sobald irgendwas an's Internet soll wird's ggf. lustig.
Die genannten NAS Anbieter bieten sehr sehr lange Updates an, wenn man sich Synology NAS Systeme von 2007 oder 2008 ansieht, haben diese 6-7 Jahre lang Updates bekommen. Das ist m.E. mehr als ausreichend, da danach die Hardware eh "durch" ist. Und selbst danach kann man das Ding ja noch betreiben. Man bekommt halt keine Updates mehr.

In der Regel kann man bei den NAS Anbietern übrigens die Platten des alten Systems unter Beibehalt der Volumes in ein neues NAS umziehen.

Da ist man mit einem (fertig oder selbst gebauten) "echten" Server besser dran, solange man in der Lage ist die entsprechenden Dienste einzurichten.
Das ist eben genau das Problem. Die wenigsten Laien sind in der Lage einen "echten" Server vernünftig einzurichten und bei Problemen endet die Sache nicht selten mit einem Totalverlust von Daten. Bei einem NAS: Festplatten rein, OS mit Assistenten installieren, fertig. Während man mit dem eigenen Server noch am Zusammenbauen ist, kann man mit dem NAS schon arbeiten.

Mit neueren NAS Systemen kann man auch mit Docker oder Vollvirtualisierung alle Dienste laufen lassen, die man haben will. Das einfache und automatisierte Snapshotting macht Rollbacks einfach möglich.

.. und der macht auch gerne all das, was man will und so wie man es will - man ist eben nicht auf irgendeinen Hersteller und dessen launige Produktmarketingentwicklungsmanagementabteilung angewiesen.
Das mag sein. Ja, man ist erst mal an den Produktumfang gebunden. Allerdings kennt man diesen ja im Vorhinein. Ein Vorteil jedoch: man bekommt den genannten Funktionsumfang - egal ob das ein "triviales" Feature für einen eigenen Server ist, oder sehr viel Konfigurationsarbeit bedeutet (schon mal einen Active Directory Server für Linux aufgesetzt oder die iSCSI Konfiguration gemacht?).

... z.B. auch mal Hardware-Updates
Übernahme von Festplatten und Volumes in ein neues System geht auch mit NAS Systemen. In manchen NASes kann man RAM manuell upgraden, in älteren Synology NAS Systemen konnte man sogar die CPU tauschen.

und sollte das Lieblings-OS plötzlich doch nicht mehr unterstützt werden installiert man halt ein neues und ist wieder glücklich. Bei Fertig-NAS sieht's da meist eher dunkel aus...
?? Laien haben kein "Lieblings-OS (=Linux)". Die wollen einfach nur ihre Daten auf einem Gerät speichern.;) Eine Neuinstallation einer anderen Distribution unter Beibehalt von Raid Volumes ist durchaus ein Task...

Davon abgesehen sind die NAS OS i.d.R. so "nah an der Hardware", dass Overhead wegfällt.

(wobei QNAP da aktuell wirklich noch gut da steht - aber die Systeme, die "wirklich was taugen / leisten" sind auch nicht billiger als ein entsprechend zusammengestellter Consumer-PC-Hardware-Server)
Synology möchte ich da auch empfehlen (bin in diesem Lager mit mehreren Synology NASes). Und klar sind die Systeme nicht billiger als ein zusammengestellter Consumer Hardware Server. Wieso sollten sie auch? Durch die Optimierung auf das mitgelieferte System können diese NASes mit weniger Ressourcen (und damit Energie) aber mitunter mehr leisten als ein eben solcher.
 

Pfiffikus

Member
Danke für Deine ausführlichen Ausführungen.

In der Regel kann man bei den NAS Anbietern übrigens die Platten des alten Systems unter Beibehalt der Volumes in ein neues NAS umziehen.
Hm... In der Regel... Gibt es eine solche Regel, an die sich die Hersteller halten müssen? Oder ist es überspitzt gesagt der gute Wille der Hersteller, eine gewisse Abwärtskompatibilität zu gewährleisten? Wäre das auch noch bei einer Firmenübernahme/ -pleite die Regel?

Eben, ich selbst bin geprägt von diesem Hilfegesuch, als ich mich vor etwa 10 Jahren einmal informiert hatte, welches System für uns wohl das Beste sein wird. Ich schrieb bereits, dass da ein Verzweifelter eine ganz spezielle Raidkarte suchte, welche nicht mehr aufzutreiben war. Der Ärmste hatte zwei gespiegelte Platten mit den mutmaßlich intakten Daten auf einem Hardware-Raid und konnte das Zeug nicht mehr lesen.

Inzwischen liegt hier auf dem Tisch vor mir die dritte Generation eines Software-Raids und ich würde es wieder tun.

Bei einem NAS: Festplatten rein, OS mit Assistenten installieren, fertig. Während man mit dem eigenen Server noch am Zusammenbauen ist, kann man mit dem NAS schon arbeiten.
Genau das war bei einem käuflichen Raid vor einigen Jahren nicht der Fall. Mag sein, das Ditto-Gerät war zu billig? Aber hier bin ich schon an der Zuverlässigkeit der Kontakte bei den eingeschobenen Platten gescheitert. Inzwischen ist das Ding recycelt worden.



Das ist eben genau das Problem. Die wenigsten Laien sind in der Lage einen "echten" Server vernünftig einzurichten und bei Problemen endet die Sache nicht selten mit einem Totalverlust von Daten.
Ja, Laie bin ich auch. Aber so einen Datenspeicher einzurichten, der dann im Netz hängt, habe ich inzwischen mehrmals hinbekommen.
Als Profi will ich mich jetzt aber nicht bezeichnen. Deshalb habe ich hier mal eine technische Frage zum Thema.


Nach dem Gewitterschaden hielt ich die Platte 2 für defekt (Synchronisation brach irgendwann ab) und deshalb habe ich eine fabrikneue, frisch formatierte Platte in das Raid1 eingehängt. Ganz normal begann die Synchronisation von sda1 auf die Platte sdb1.

Mitten im Synchronisationsvorgang war Schluss. Die Ursache ist mir nicht bekannt. Was habe ich falsch gemacht?

Im Syslog finde ich diese Einträge:
Code:
Sep 16 22:03:01 Edel-Raspi3 kernel: [10265.191506] usb 1-1.2: reset high-speed USB device number 4 using dwc_otg
Sep 16 22:03:04 Edel-Raspi3 vncserver-x11[449]: AgentInitCheck: no response from agent
Sep 16 22:03:07 Edel-Raspi3 kernel: [10271.241994] usb 1-1.2: USB disconnect, device number 4
Sep 16 22:03:07 Edel-Raspi3 kernel: [10271.261589] scsi 0:0:0:0: rejecting I/O to offline device
Sep 16 22:03:07 Edel-Raspi3 kernel: [10271.261613] scsi 0:0:0:0: [sda] killing request
Sep 16 22:03:07 Edel-Raspi3 kernel: [10271.261631] scsi 0:0:0:0: rejecting I/O to offline device
Sep 16 22:03:07 Edel-Raspi3 kernel: [10271.261641] scsi 0:0:0:0: [sda] killing request
Sep 16 22:03:07 Edel-Raspi3 kernel: [10271.261686] scsi 0:0:0:0: [sda] UNKNOWN(0x2003) Result: hostbyte=0x01 driverbyte=0x00
Sep 16 22:03:07 Edel-Raspi3 kernel: [10271.261700] scsi 0:0:0:0: [sda] CDB: opcode=0x28 28 00 19 0e 72 80 00 00 80 00
Sep 16 22:03:07 Edel-Raspi3 kernel: [10271.261710] blk_update_request: I/O error, dev sda, sector 420377216
Sep 16 22:03:07 Edel-Raspi3 kernel: [10271.261777] md/raid1:md127: sda: unrecoverable I/O read error for block 420113024
Sep 16 22:03:07 Edel-Raspi3 kernel: [10271.261780] scsi 0:0:0:0: [sda] UNKNOWN(0x2003) Result: hostbyte=0x01 driverbyte=0x00
Sep 16 22:03:07 Edel-Raspi3 kernel: [10271.261792] scsi 0:0:0:0: [sda] CDB: opcode=0x28 28 00 19 0e 73 00 00 00 80 00
Sep 16 22:03:07 Edel-Raspi3 kernel: [10271.261798] blk_update_request: I/O error, dev sda, sector 420377344
Sep 16 22:03:07 Edel-Raspi3 kernel: [10271.266371] md/raid1:md127: sda: unrecoverable I/O read error for block 420113024
Sep 16 22:03:07 Edel-Raspi3 kernel: [10271.271280] md/raid1:md127: sda: unrecoverable I/O read error for block 420113024
Sep 16 22:03:07 Edel-Raspi3 kernel: [10271.277026] md/raid1:md127: sda: unrecoverable I/O read error for block 420113024
Sep 16 22:03:07 Edel-Raspi3 kernel: [10271.282600] md/raid1:md127: sda: unrecoverable I/O read error for block 420113024
Sep 16 22:03:07 Edel-Raspi3 kernel: [10271.288235] md/raid1:md127: sda: unrecoverable I/O read error for block 420113024
Sep 16 22:03:07 Edel-Raspi3 kernel: [10271.294218] md/raid1:md127: sda: unrecoverable I/O read error for block 420113024
Sep 16 22:03:07 Edel-Raspi3 kernel: [10271.300386] md/raid1:md127: sda: unrecoverable I/O read error for block 420113024
/dev/md0 gab es nicht mehr, dafür ein /dev/md127 !!!

Anlass für den Neukauf einer Festplatte war, dass die Synchronisation der beiden vorhandenen Platten fehlgeschlagen war, etwa an derselben Stelle mit derselben Fehlermeldung.
Code:
Sep 10 17:20:41 Edel-Raspi2 rsyslogd-2007: action 'action 17' suspended, next retry is Sun Sep 10 17:22:11 2017 [try http://www.rsyslog.com/e/2007 ]
Sep 10 17:22:06 Edel-Raspi2 udisksd[1904]: Error performing housekeeping for drive /org/freedesktop/UDisks2/drives/WDC_WD20EFRX_68EUZN0_WD_WCC4M7UDK2Y0: Error updating SMART data: sk_disk_check_sleep_mode: Operation not supported (udisks-error-quark, 0)
Sep 10 17:22:06 Edel-Raspi2 udisksd[1904]: Error performing housekeeping for drive /org/freedesktop/UDisks2/drives/WDC_WD20EFRX_68EUZN0_WD_WCC4M2767579: Error updating SMART data: sk_disk_check_sleep_mode: Operation not supported (udisks-error-quark, 0)
Sep 10 17:26:09 Edel-Raspi2 kernel: [ 3258.218954] usb 1-1.2: reset high-speed USB device number 4 using dwc_otg
Sep 10 17:26:09 Edel-Raspi2 rsyslogd-2007: action 'action 17' suspended, next retry is Sun Sep 10 17:27:39 2017 [try http://www.rsyslog.com/e/2007 ]
Sep 10 17:26:16 Edel-Raspi2 kernel: [ 3264.779396] usb 1-1.2: USB disconnect, device number 4
Sep 10 17:26:16 Edel-Raspi2 udisksd[1904]: Unable to resolve /sys/devices/virtual/block/md0/md/dev-sda1/block symlink
Sep 10 17:26:16 Edel-Raspi2 kernel: [ 3264.799013] scsi 0:0:0:0: rejecting I/O to offline device
Sep 10 17:26:16 Edel-Raspi2 kernel: [ 3264.799038] scsi 0:0:0:0: [sda] killing request
Sep 10 17:26:16 Edel-Raspi2 kernel: [ 3264.799057] scsi 0:0:0:0: rejecting I/O to offline device
Sep 10 17:26:16 Edel-Raspi2 kernel: [ 3264.799067] scsi 0:0:0:0: [sda] killing request
Sep 10 17:26:16 Edel-Raspi2 kernel: [ 3264.799125] scsi 0:0:0:0: [sda] UNKNOWN(0x2003) Result: hostbyte=0x01 driverbyte=0x00
Sep 10 17:26:16 Edel-Raspi2 kernel: [ 3264.799140] scsi 0:0:0:0: [sda] CDB: opcode=0x2a 2a 00 06 7f bb 80 00 00 80 00
Sep 10 17:26:16 Edel-Raspi2 kernel: [ 3264.799151] blk_update_request: I/O error, dev sda, sector 109034368
Sep 10 17:26:16 Edel-Raspi2 kernel: [ 3264.799224] scsi 0:0:0:0: [sda] UNKNOWN(0x2003) Result: hostbyte=0x01 driverbyte=0x00
Sep 10 17:26:16 Edel-Raspi2 kernel: [ 3264.799235] scsi 0:0:0:0: [sda] CDB: opcode=0x2a 2a 00 06 7f bc 00 00 00 80 00
Sep 10 17:26:16 Edel-Raspi2 kernel: [ 3264.799243] blk_update_request: I/O error, dev sda, sector 109034496
Sep 10 17:26:16 Edel-Raspi2 kernel: [ 3264.799403] md: super_written gets error=-5
Sep 10 17:26:16 Edel-Raspi2 kernel: [ 3264.799417] md/raid1:md0: Disk failure on sda1, disabling device.
Sep 10 17:26:16 Edel-Raspi2 kernel: [ 3264.799417] md/raid1:md0: Operation continuing on 1 devices.
Sep 10 17:26:16 Edel-Raspi2 kernel: [ 3264.799436] md: md0: recovery interrupted.
Sep 10 17:26:16 Edel-Raspi2 kernel: [ 3264.819056] scsi 0:0:0:0: rejecting I/O to dead device
Sep 10 17:26:16 Edel-Raspi2 kernel: [ 3264.819104] scsi 0:0:0:0: rejecting I/O to dead device
Sep 10 17:26:16 Edel-Raspi2 kernel: [ 3264.819121] scsi 0:0:0:0: rejecting I/O to dead device
Aber an einen Hardwareschaden beider Platten an derselben Stelle will ich jetzt nicht glauben.


Inzwischen habe ich ja eine Platte übrig. Diese (war bis zum Gewitter Platte 2 im Raid1) wurde neu als ext4-Volume formatiert und sollte ein Backup der Daten aufnehmen, befohlen mit
cp -pR /media/raid/* /media/hdd1/

Etwa 5GB wurden kopiert, dann das:
Code:
Sep 16 22:03:01 Edel-Raspi3 kernel: [10265.191506] usb 1-1.2: reset high-speed USB device number 4 using dwc_otg
Sep 16 22:03:04 Edel-Raspi3 vncserver-x11[449]: AgentInitCheck: no response from agent
Sep 16 22:03:07 Edel-Raspi3 kernel: [10271.241994] usb 1-1.2: USB disconnect, device number 4
Sep 16 22:03:07 Edel-Raspi3 kernel: [10271.261589] scsi 0:0:0:0: rejecting I/O to offline device
Sep 16 22:03:07 Edel-Raspi3 kernel: [10271.261613] scsi 0:0:0:0: [sda] killing request
Sep 16 22:03:07 Edel-Raspi3 kernel: [10271.261631] scsi 0:0:0:0: rejecting I/O to offline device
Sep 16 22:03:07 Edel-Raspi3 kernel: [10271.261641] scsi 0:0:0:0: [sda] killing request
Sep 16 22:03:07 Edel-Raspi3 kernel: [10271.261686] scsi 0:0:0:0: [sda] UNKNOWN(0x2003) Result: hostbyte=0x01 driverbyte=0x00
Sep 16 22:03:07 Edel-Raspi3 kernel: [10271.261700] scsi 0:0:0:0: [sda] CDB: opcode=0x28 28 00 19 0e 72 80 00 00 80 00
Sep 16 22:03:07 Edel-Raspi3 kernel: [10271.261710] blk_update_request: I/O error, dev sda, sector 420377216
Sep 16 22:03:07 Edel-Raspi3 kernel: [10271.261777] md/raid1:md127: sda: unrecoverable I/O read error for block 420113024
Sep 16 22:03:07 Edel-Raspi3 kernel: [10271.261780] scsi 0:0:0:0: [sda] UNKNOWN(0x2003) Result: hostbyte=0x01 driverbyte=0x00
Sep 16 22:03:07 Edel-Raspi3 kernel: [10271.261792] scsi 0:0:0:0: [sda] CDB: opcode=0x28 28 00 19 0e 73 00 00 00 80 00
Sep 16 22:03:07 Edel-Raspi3 kernel: [10271.261798] blk_update_request: I/O error, dev sda, sector 420377344
Sep 16 22:03:07 Edel-Raspi3 kernel: [10271.266371] md/raid1:md127: sda: unrecoverable I/O read error for block 420113024
Sep 16 22:03:07 Edel-Raspi3 kernel: [10271.271280] md/raid1:md127: sda: unrecoverable I/O read error for block 420113024
Sep 16 22:03:07 Edel-Raspi3 kernel: [10271.277026] md/raid1:md127: sda: unrecoverable I/O read error for block 420113024
Sep 16 22:03:07 Edel-Raspi3 kernel: [10271.282600] md/raid1:md127: sda: unrecoverable I/O read error for block 420113024
Sep 16 22:03:07 Edel-Raspi3 kernel: [10271.288235] md/raid1:md127: sda: unrecoverable I/O read error for block 420113024
Sep 16 22:03:07 Edel-Raspi3 kernel: [10271.294218] md/raid1:md127: sda: unrecoverable I/O read error for block 420113024
Sep 16 22:03:07 Edel-Raspi3 kernel: [10271.300386] md/raid1:md127: sda: unrecoverable I/O read error for block 420113024
Sep 16 22:03:07 Edel-Raspi3 kernel: [10271.306768] scsi 0:0:0:0: rejecting I/O to dead device
Sep 16 22:03:07 Edel-Raspi3 kernel: [10271.306808] scsi 0:0:0:0: rejecting I/O to dead device
Sep 16 22:03:07 Edel-Raspi3 kernel: [10271.306833] scsi 0:0:0:0: rejecting I/O to dead device
Merkwürdig ist nun diese Anzeige:
Code:
root@Edel-Raspi3:/home/pi# lsblk
NAME        MAJ:MIN RM  SIZE RO TYPE  MOUNTPOINT
sda           8:0    0  1,8T  0 disk  
└─sda1        8:1    0  1,8T  0 part  
  └─md0       9:0    0  1,8T  0 raid1 /media/raid
sdb           8:16   0  1,8T  0 disk  
└─sdb1        8:17   0  1,8T  0 part  
  └─md0       9:0    0  1,8T  0 raid1 /media/raid
sdd           8:48   0  1,8T  0 disk  
└─sdd1        8:49   0  1,8T  0 part  
mmcblk0     179:0    0  7,4G  0 disk  
├─mmcblk0p1 179:1    0 41,8M  0 part  /boot
└─mmcblk0p2 179:2    0  7,4G  0 part  /
root@Edel-Raspi3:/home/pi#
Bis zu diesem Zeitpunkt hat diese Platte /dev/sdc geheißen. Jetzt heißt das Ding /dev/sdd ??? Nach einem Reboot wird es wohl wieder /dev/sdc sein?


Pfiffikus,
der während des Kopiervorganges nichts angefasst oder gewackelt hat
Pfiffikus,
 

danton

Debian User
Hm... In der Regel... Gibt es eine solche Regel, an die sich die Hersteller halten müssen? Oder ist es überspitzt gesagt der gute Wille der Hersteller, eine gewisse Abwärtskompatibilität zu gewährleisten? Wäre das auch noch bei einer Firmenübernahme/ -pleite die Regel?
Dran halten müssen sie sich nicht, aber die Entscheidung, das nächste NAS auch wieder vom gleichen Hersteller zu kaufen, da man die Platten übernehmen kann, ist ein Grund für den Hersteller, dies zu tun. Im übrigen basieren viele NAS-Systeme auf Linux und verwenden die Software-RAID-Funktionen im Kernel - da ist dann oft sogar ein Zugriff auf die Platten von einem Linux-PC möglich.

Ja, Laie bin ich auch. Aber so einen Datenspeicher einzurichten, der dann im Netz hängt, habe ich inzwischen mehrmals hinbekommen.
Als Profi will ich mich jetzt aber nicht bezeichnen. Deshalb habe ich hier mal eine technische Frage zum Thema.
Auf einem neu zu installierenden Linux-System ein Software-RAID zu erstellen ist mittlerweile wirklich einfach geworden und wenn man die passenden Tools installiert hat, auch bei einem bereits laufenden System kein Hexenwerk.
Aber den Betrieb eines Eigenbau-Systems ist nicht ganz so einfach: Es müssen Überwachungen eingerichtet werden (Plattenausfall), Benutzer administriert werden und das System sicher konfiguriert sein.

Bezüglich deines RAID-Problems: Da müssen nicht zwangsläufig die Platten defekt sein. Das kann auch die Verkabelung, das USB-Gehäuse oder der RasPI sein (auf Grund der Logs gehe ich mal von einem Raspberry PI aus). Du setzt den mit deiner Kopiererei (egal vom RAID-Sync oder Kopieren von Dateien) ordentlich unter Dampf - möglicherweise wird der SOC zu warm, was sich natürlich auch auf die USB-Ports auswirkt.
 

Thunderbyte

Moderator
Staff member
Ein Raid über USB einrichten zu wollen ist m.E. zum Scheitern verurteilt (außer das RAID findet in der separaten Box statt ( z.B. https://de.sharkoon.com/product/1238/11353#desc ) und das RAID Volume wird als "ein Laufwerk" übergeben. Daher würde ich auf USB als Grund tippen.

Noch dazu ist ein Raspi deutlich zu schwach für vernünftigen NAS Betrieb, mehr als 100Mbit ist auch nicht drin. Daher m.E. unbrauchbar als NAS.

Zu den NAS und Datenübernahme: diese haben i.d.R. Software Raids. Daher kann es hier schonmal nicht zu hardwarespezifischen Problemen kommen. Die Datenübernahme funktioniert nach gewissen Gesetzmäßigkeiten, so muss das neue Gehäuse logischerweise gleich viele oder mehr Plattenplätze haben etc. So läuft das bei Synology: https://www.synology.com/de-de/know...igrate_between_Synology_NAS_DSM_6_0_and_later . Nicht komplett trivial, aber machbar. Und ziemlich hardwareunabhängig.

Und wenns nicht geht, bleibt immer noch die Standardversion: Daten manuell von einem NAS aufs andere übers Netzwerk transferieren.
 
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Pfiffikus

Member
Ein Raid über USB einrichten zu wollen ist m.E. zum Scheitern verurteilt ... Daher würde ich auf USB als Grund tippen.
Hm. Scheitern muss das nicht. Nur darf man von dieser Konfiguration keine Performance-Wunder erwarten. Darüber können wir uns sicher einigen.

Bei mir entstand der Zwang dazu historisch. Wie bereits beschrieben hatte ich mal Pech mit einem käuflichen RAID. Nachdem dieser weiße Kasten entsorgt wurde, lagen auf meinem Schreibtisch mehrere Festplatten, die zuvor fälschlicherweise als defekt bezichtigt worden sind. Erfahrungen mit der Einrichtung von Software-RAIDs hatte ich schon, denn ich hatte meine PCs unter dem Schreibtisch schon zweimal mit einem solchen versehen. Also kaufte ich mir einen eigenen Raspi für diesen Zweck und zwei USB-SATA-Adapter. Diese Konfiguration hat sich bis zu diesem Gewitter wunderbar bewährt. Die Teile lagen unbemerkt auf dem Kleiderschrank und idelten die meiste Zeit vor sich hin.

Noch dazu ist ein Raspi deutlich zu schwach für vernünftigen NAS Betrieb, mehr als 100Mbit ist auch nicht drin. Daher m.E. unbrauchbar als NAS.
Für professionellen Einsatz in professionellen Umgebungen mit hohen Anforderungen an den Datendurchsatz stimme ich Dir selbstverständlich zu.

Das NAS wird bei bei uns als Familienserver, auf dem die eingesetzten Rechner regelmäßig ihre Datensicherungen ablegen, was weniger zeitkritisch ist. Diverse CRON-Jobs ziehen Nacht für Nacht Backups von einem virtuellen Server im Internet. So schnell, wie unser DSL, ist das USB allemal.

Selbstverständlich halte ich meine Entscheidung nicht für allgemeingültig, doch ich habe keinen Grund, diese Wahl zu bereuen.



Vorgestern habe ich die beiden Platten flach auf eine massive, kühle Tischplatte gelegt. Seit einer Stunde ist die Synchronisation durch. Das RAID ist wieder clean. Hurrraaaaa!

Nächstes Problem - soeben passiert:
Eine dritte Platte wurde angeschlossen. Darauf sollte eine Kopie der Daten geschoben werden.
Code:
cp -pR /media/raid/* /media/hdd1/
Es fing gut an, nach kurzer Zeit - die Platte ist nicht sehr warm, der Prozessor nur bei ca. 55°C. Aber seht selbst:
Code:
Sep 22 20:58:52 Edel-Raspi3 kernel: [83844.846621] usb 1-1.5: reset high-speed USB device number 7 using dwc_otg
Sep 22 20:58:58 Edel-Raspi3 kernel: [83851.407124] usb 1-1.5: USB disconnect, device number 7
Sep 22 20:58:59 Edel-Raspi3 kernel: [83851.456749] sd 2:0:0:0: [sdc] tag#0 UNKNOWN(0x2003) Result: hostbyte=0x01 driverbyte=0x00
Sep 22 20:58:59 Edel-Raspi3 kernel: [83851.456768] sd 2:0:0:0: [sdc] tag#0 CDB: opcode=0x2a 2a 00 d4 46 45 30 00 00 f0 00
Sep 22 20:58:59 Edel-Raspi3 kernel: [83851.456779] blk_update_request: I/O error, dev sdc, sector 3561375024
Sep 22 20:58:59 Edel-Raspi3 kernel: [83851.456908] EXT4-fs warning (device sdc1): ext4_end_bio:314: I/O error -5 writing to inode 111280167 (offset 0 size 2191360 starting block 445172210)
Sep 22 20:58:59 Edel-Raspi3 kernel: [83851.456919] Buffer I/O error on device sdc1, logical block 445171698
Sep 22 20:58:59 Edel-Raspi3 kernel: [83851.456937] Buffer I/O error on device sdc1, logical block 445171699
Sep 22 20:58:59 Edel-Raspi3 kernel: [83851.456947] Buffer I/O error on device sdc1, logical block 445171700
Sep 22 20:58:59 Edel-Raspi3 kernel: [83851.456956] Buffer I/O error on device sdc1, logical block 445171701
Sep 22 20:58:59 Edel-Raspi3 kernel: [83851.456965] Buffer I/O error on device sdc1, logical block 445171702
Sep 22 20:58:59 Edel-Raspi3 kernel: [83851.456974] Buffer I/O error on device sdc1, logical block 445171703
Sep 22 20:58:59 Edel-Raspi3 kernel: [83851.456983] Buffer I/O error on device sdc1, logical block 445171704
Sep 22 20:58:59 Edel-Raspi3 kernel: [83851.456992] Buffer I/O error on device sdc1, logical block 445171705
Sep 22 20:58:59 Edel-Raspi3 kernel: [83851.457001] Buffer I/O error on device sdc1, logical block 445171706
Sep 22 20:58:59 Edel-Raspi3 kernel: [83851.457009] Buffer I/O error on device sdc1, logical block 445171707
Sep 22 20:58:59 Edel-Raspi3 kernel: [83851.457845] EXT4-fs warning (device sdc1): ext4_end_bio:314: I/O error -5 writing to inode 111280167 (offset 0 size 2191360 starting block 445172233)
Sep 22 20:58:59 Edel-Raspi3 kernel: [83851.458110] EXT4-fs warning (device sdc1): ext4_end_bio:314: I/O error -5 writing to inode 111280175 (offset 0 size 163840 starting block 445161404)
Sep 22 20:58:59 Edel-Raspi3 kernel: [83851.458274] EXT4-fs warning (device sdc1): ext4_end_bio:314: I/O error -5 writing to inode 111280176 (offset 0 size 163840 starting block 445161444)
Sep 22 20:58:59 Edel-Raspi3 kernel: [83851.458421] EXT4-fs warning (device sdc1): ext4_end_bio:314: I/O error -5 writing to inode 111280177 (offset 0 size 53248 starting block 445161457)
Sep 22 20:58:59 Edel-Raspi3 kernel: [83851.458480] EXT4-fs warning (device sdc1): ext4_end_bio:314: I/O error -5 writing to inode 111280178 (offset 0 size 28672 starting block 445161464)
Sep 22 20:58:59 Edel-Raspi3 kernel: [83851.458587] EXT4-fs warning (device sdc1): ext4_end_bio:314: I/O error -5 writing to inode 111280168 (offset 0 size 2023424 starting block 445172489)
Sep 22 20:58:59 Edel-Raspi3 kernel: [83851.459508] EXT4-fs warning (device sdc1): ext4_end_bio:314: I/O error -5 writing to inode 111280168 (offset 0 size 2023424 starting block 445172727)
Sep 22 20:58:59 Edel-Raspi3 kernel: [83851.460369] EXT4-fs warning (device sdc1): ext4_end_bio:314: I/O error -5 writing to inode 111280169 (offset 0 size 2084864 starting block 445172983)
Sep 22 20:58:59 Edel-Raspi3 kernel: [83851.461286] EXT4-fs warning (device sdc1): ext4_end_bio:314: I/O error -5 writing to inode 111280169 (offset 0 size 2084864 starting block 445173236)
Sep 22 20:58:59 Edel-Raspi3 kernel: [83851.496971] sd 2:0:0:0: [sdc] tag#0 UNKNOWN(0x2003) Result: hostbyte=0x01 driverbyte=0x00
Sep 22 20:58:59 Edel-Raspi3 kernel: [83851.496991] sd 2:0:0:0: [sdc] tag#0 CDB: opcode=0x2a 2a 00 d4 46 46 20 00 00 f0 00
Sep 22 20:58:59 Edel-Raspi3 kernel: [83851.497002] blk_update_request: I/O error, dev sdc, sector 3561375264
Sep 22 20:58:59 Edel-Raspi3 kernel: [83851.498353] JBD2: Detected IO errors while flushing file data on sdc1-8
Sep 22 20:58:59 Edel-Raspi3 kernel: [83851.498390] Aborting journal on device sdc1-8.
Sep 22 20:58:59 Edel-Raspi3 kernel: [83851.498473] JBD2: Error -5 detected when updating journal superblock for sdc1-8.
Sep 22 20:58:59 Edel-Raspi3 kernel: [83851.498486] EXT4-fs error (device sdc1): ext4_journal_check_start:56: Detected aborted journal
Sep 22 20:58:59 Edel-Raspi3 kernel: [83851.502443] EXT4-fs (sdc1): Remounting filesystem read-only
Sep 22 20:58:59 Edel-Raspi3 kernel: [83851.504232] EXT4-fs error (device sdc1) in ext4_do_update_inode:4949: Journal has aborted
Sep 22 20:58:59 Edel-Raspi3 kernel: [83851.504252] EXT4-fs (sdc1): previous I/O error to superblock detected
Sep 22 20:58:59 Edel-Raspi3 kernel: [83851.505174] EXT4-fs error (device sdc1): mpage_map_and_submit_extent:2481: comm kworker/u8:1: Failed to mark inode 111280183 dirty
Sep 22 20:58:59 Edel-Raspi3 kernel: [83851.505189] EXT4-fs (sdc1): previous I/O error to superblock detected
Sep 22 20:58:59 Edel-Raspi3 kernel: [83851.505247] EXT4-fs error (device sdc1) in ext4_writepages:2790: IO failure
Sep 22 20:58:59 Edel-Raspi3 kernel: [83851.505262] EXT4-fs (sdc1): previous I/O error to superblock detected
Sep 22 20:58:59 Edel-Raspi3 kernel: [83851.507831] EXT4-fs (sdc1): previous I/O error to superblock detected
Sep 22 20:58:59 Edel-Raspi3 kernel: [83851.509030] JBD2: Detected IO errors while flushing file data on sdc1-8
Sep 22 20:58:59 Edel-Raspi3 kernel: [83851.509047] EXT4-fs error (device sdc1): ext4_journal_check_start:56: Detected aborted journal
Sep 22 20:58:59 Edel-Raspi3 kernel: [83851.509053] EXT4-fs (sdc1): Remounting filesystem read-only
Sep 22 20:58:59 Edel-Raspi3 kernel: [83851.509070] EXT4-fs (sdc1): previous I/O error to superblock detected
Sep 22 20:58:59 Edel-Raspi3 kernel: [83851.509128] EXT4-fs (sdc1): ext4_writepages: jbd2_start: 2147483647 pages, ino 111280184; err -30
Sep 22 20:58:59 Edel-Raspi3 kernel: [83851.529945] EXT4-fs (sdc1): previous I/O error to superblock detected
Sep 22 20:59:10 Edel-Raspi3 kernel: [83862.736713] usb 1-1.5: new high-speed USB device number 8 using dwc_otg
Sep 22 20:59:10 Edel-Raspi3 kernel: [83862.867456] usb 1-1.5: New USB device found, idVendor=152d, idProduct=2338
Sep 22 20:59:10 Edel-Raspi3 kernel: [83862.867468] usb 1-1.5: New USB device strings: Mfr=1, Product=2, SerialNumber=5
Sep 22 20:59:10 Edel-Raspi3 kernel: [83862.867476] usb 1-1.5: Product: USB to ATA/ATAPI bridge
Sep 22 20:59:10 Edel-Raspi3 kernel: [83862.867483] usb 1-1.5: Manufacturer: JMicron
Sep 22 20:59:10 Edel-Raspi3 kernel: [83862.867491] usb 1-1.5: SerialNumber: 000000000000
Sep 22 20:59:10 Edel-Raspi3 kernel: [83862.868670] usb-storage 1-1.5:1.0: USB Mass Storage device detected
Sep 22 20:59:10 Edel-Raspi3 kernel: [83862.868974] scsi host3: usb-storage 1-1.5:1.0
Sep 22 20:59:10 Edel-Raspi3 mtp-probe: checking bus 1, device 8: "/sys/devices/platform/soc/3f980000.usb/usb1/1-1/1-1.5"
Sep 22 20:59:10 Edel-Raspi3 mtp-probe: bus: 1, device: 8 was not an MTP device
Sep 22 20:59:11 Edel-Raspi3 kernel: [83864.000672] scsi 3:0:0:0: Direct-Access     ST2000DL 003-9VT166            PQ: 0 ANSI: 5
Sep 22 20:59:11 Edel-Raspi3 kernel: [83864.001823] sd 3:0:0:0: Attached scsi generic sg2 type 0
Sep 22 20:59:11 Edel-Raspi3 kernel: [83864.003160] sd 3:0:0:0: [sdd] 3907029168 512-byte logical blocks: (2.00 TB/1.82 TiB)
Sep 22 20:59:11 Edel-Raspi3 kernel: [83864.003617] sd 3:0:0:0: [sdd] Write Protect is off
Sep 22 20:59:11 Edel-Raspi3 kernel: [83864.003631] sd 3:0:0:0: [sdd] Mode Sense: 28 00 00 00
Sep 22 20:59:11 Edel-Raspi3 kernel: [83864.004017] sd 3:0:0:0: [sdd] No Caching mode page found
Sep 22 20:59:11 Edel-Raspi3 kernel: [83864.004027] sd 3:0:0:0: [sdd] Assuming drive cache: write through
Sep 22 20:59:11 Edel-Raspi3 kernel: [83864.031813]  sdd: sdd1
Sep 22 20:59:11 Edel-Raspi3 kernel: [83864.033958] sd 3:0:0:0: [sdd] Attached SCSI disk
Der CP-Befehl lieferte Hunderte solcher Zeilen, hier ein Auszug:
Code:
cp: reguläre Datei '/media/hdd1/knipse/Eingang Knipse/iPhone bis 2015-08-21/IMG_2897.JPG' kann nicht angelegt werden: Das Dateisystem ist nur lesbar
cp: reguläre Datei '/media/hdd1/knipse/Eingang Knipse/iPhone bis 2015-08-21/IMG_2898.JPG' kann nicht angelegt werden: Das Dateisystem ist nur lesbar
cp: reguläre Datei '/media/hdd1/knipse/Eingang Knipse/iPhone bis 2015-08-21/IMG_2899.JPG' kann nicht angelegt werden: Das Dateisystem ist nur lesbar
Es wird aus einem Grund, den ich nicht kenne, ein USB-Reset durchgeführt. In der nächsten Sekunde gibt es einen I/O error. Und am Ende wird aus der ehemaligen /dev/sdc eine /dev/sdd.

An welcher Stelle könnte ich noch nach dem Fehler suchen? Warum wird die Platte einfach so ausgeworfen?

Das Programm hddtemp habe ich gefunden installiert und probiert, nur meine Platten werden (eventuell wegen der USB-Anbindung) nicht erkannt. Aber die Platte war erst seit wenigen Minuten in Betrieb und noch nicht einmal handwarm.


Pfiffikus,
der hier ein thermisches Problem nahezu ausschließen würde
 

nexus

Well-Known Member
Es wird aus einem Grund, den ich nicht kenne, ein USB-Reset durchgeführt. In der nächsten Sekunde gibt es einen I/O error. Und am Ende wird aus der ehemaligen /dev/sdc eine /dev/sdd.

An welcher Stelle könnte ich noch nach dem Fehler suchen? Warum wird die Platte einfach so ausgeworfen?
Klingt verdächtig danach, daß die Stromversorgung am USB-Port nicht ausreichend ist.
Daß die sdc zur sdd wird, könnte daran liegen, daß in dem Moment, wo die Platte neu initialisiert wird, sdc noch logisch im System vorhanden ist (wenn auch nicht mehr ansprechbar) und die Platte deswegen der nächsten Einheit, also sdd zugewiesen wird.
 

danton

Debian User
Bedingt durch den internen Aufbau der USB-Schnittstelle des PI (er hat nur einen Root-Hub und somit teilen sich alle USB-Geräte (auch der Ethernet-Port gehört dazu) die Bandbreite. Über den Treiber wird da versucht, eine Art "Quality of Service" einzubringen und ein Teil des USB-Protokolls wird in Software realisiert - hat die CPU viel zu tun, kann das Timing aus dem Ruder laufen. USB-Probleme beim PI scheinen übrigens gar nicht so selten zu sein: https://www.raspberrypi.org/forums/viewtopic.php?t=53832
 

Pfiffikus

Member
Bedingt durch den internen Aufbau der USB-Schnittstelle des PI (er hat nur einen Root-Hub und somit teilen sich alle USB-Geräte (auch der Ethernet-Port gehört dazu) die Bandbreite. Über den Treiber wird da versucht, eine Art "Quality of Service" einzubringen und ein Teil des USB-Protokolls wird in Software realisiert - hat die CPU viel zu tun, kann das Timing aus dem Ruder laufen.
Es sieht so aus, als ob Du Recht behalten sollst. Inzwischen ist mir die Synchronisierung beider Platten gelungen. Dazu lag der ganze Krempel auf einem kalten, zugigen Fensterbrett, da lief es durch.


Jetzt habe ich eine weitere Frage an Euch: Hier liegt ja nun die umsonst angeschaffte Platte noch herum. Die soll ein Backup vom Backup aufnehmen. Aber auch hier stoße ich wieder an die Grenzen der Belastbarkeit der Hardware, wenn hier einige hundert Gigabyte mittels cp auf die Platte geschrieben werden sollen.

Wie erreiche ich, dass der Befehl cp die Daten mit gedrosselter Geschwindigkeit kopiert und dadurch die Hardware weniger erwärmt?



Pfiffikus,
den es nicht weiter stören würde, wenn die Kopie der vielen Urlaubsfotos erst in einer Woche fertig wäre
 

greystone

Member
Grundsätzlich gibt es Möglichkeiten, die Priorität im Vergleich zu anderen Prozessen runter zu drehen:

  • ionice für die Reduktion der I/O-Priorität
  • nice für die Reduktion der CPU-Priorität

Im Vergleich zu anderen Prozessen heisst dann: Wenn nix los ist, bekommt der Prozess trotzdem die volle zur Verfügung stehende Leistung.

Statt cp könnte man auch tar nehmen. Da kann man die Daten durch eine Pipe schieben, die man kontrollieren(Bandbreitenbegrenzung) kann.

Code:
tar --preserve-permissions --create --file - quellverzeichnis \
   | pv --rate-limit 1m \
   | tar --extract --same-permissions --file - --directory=zielverzeichnis
Kurzform:

Code:
tar -pcf - quellverzeichnis | pv -L 1m | tar -xpf - -C zielverzeichnis
pv ist der Pipe Viewer, der die Geschwindigkeit hier auf 1 MiB/Sek begrenzt.
---

IMHO: Bevor ich so ein instabiles System verwenden würde, würde ich eher schauen wie ich das stabiler bekomme. Wenn das nicht geht würde ich die Hardware nicht verwenden.

marce said:
rsync mit bwlimit
Das bwlimit von rsync greift leider nur auf die Socket-Bandbreite(aka Netzwerkbandbreite) und nicht komplett die lokale I/O. Da rsync am Anfang einmal komplett über den Datenbestand(Bei lokaler Kopie nicht über die Daten selbst, nur über die Metadaten(aka Verzeichniseinträge) der Dateien) drüber geht um die Liste der zu kopierenden Dateien zu erstellen, ist die Belastung bei vielen Dateien dann auch sehr hoch.

Wenn der Delta-Algrorithmus eingeschaltet ist(entweder explizit durch die Option oder implizit beim kopieren von entfernten Sytemen), dann werden zusätzlich noch alle Daten komplett von der Festplatte gelesen(Quelle und Ziel).
 
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PHP-Friends

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Du kannst mit extremem Einsatz von cpulimit durchaus eine Verlangsamung der entstehenden I/O-Anfragen und somit eine Lastreduktion erreichen. Keine schöne oder besonders kalkulierbare Methode, aber funktioniert.

VG
Tim
 

greystone

Member
Du kannst mit extremem Einsatz von cpulimit durchaus eine Verlangsamung der entstehenden I/O-Anfragen und somit eine Lastreduktion erreichen. Keine schöne oder besonders kalkulierbare Methode, aber funktioniert.
Naja ich könnte mir vorstellen, dass das nur für einen Benutzerprozess gilt, der selbst die CPU-Last selbst generiert. Im vorliegenden Fall hört sich dass so an, als ob die Last durch ein Kernelsubsystem getragen wird. Bin mir nicht sicher ob ich da richtig liege. Da wird das vielleicht nicht helfen. Aber grundsätzlich ist das vielleicht auch ein Teil einer Lösung.

IMHO: Bevor ich so ein instabiles System verwenden würde, würde ich eher schauen wie ich das stabiler bekomme. Wenn das nicht geht würde ich die Hardware nicht verwenden.
Das ist genau der Punkt! +1:eek:
Das hört sich so an, als ob Du Vertreter der Religion bist: Es gibt nur einen richtigen Weg! (Edit: vielleicht interpretiere ich in diese 5 Worte zu viel hinein. Dann mag es gerne auch ein allgemeiner Kommentar zu dieser weitverbreiteten Form der Religion sein, der u. a. häufig in Foren anzutreffen ist.)

IMHO darf das jeder selbst entscheiden, wo seine Prioritäten liegen. Ich bin da eher zu faul, mich immer wieder mit Instabilitätsfolgen rumzuärgern(Defekte Dateisysteme, Manuelle Eingriffe im Fehlerfall, Inkonsistente Daten, schleichende Langzeitdatenkorruption, Beschädigung der Betriebssytemprogramme), deswegen verwende ich stabile Systeme. Ich bin auch zu faul mich mit den Internas von Dateisystemen und der Reparatur von defekten Datenträgern zu beschäftigen, deswegen habe ich grundsätzlich ausreichend viel Datensicherung. Aber ich bin auch dankbar, wenn andere sich das genannte Wissen - wahrscheinlich eher unfreiwillig und aus einem gewissen Leidensdruck heraus - aufbauen und damit der Community ggf. zur Verfügung stehen ;)

Im Übrigen bin ich der Meinung, dass jeder sich im Laufe der Zeit schon seine Meinung bildet - das kann auch mal abseits vom guten Administratorstil sein, wie man hier im Forum sieht - und dass es nicht unbedingt jedem hilft, wenn man sein Leiden da verkürzen will. Das sorgt meiner Erfahrung nur für Versteifung auf die proklamierte Lösung und zur Verlängerung des Leidens.
 
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