Homeserver zum Üben und Git/Webserver

fatemate

Ubuntu User
Hallo liebe Community,

ich bin auf der Suche nach passender Hardware für einen kleinen stromsparenden Homeserver zum Üben (da Linux Neuling), für Git und als Entwicklungsumgebung für meine Webanwendungen.

Ich hatte überlegt 2/3 Platten im RAID-Verbund zu schalten, um die Wahrscheinlichkeit des Datenverlusts zu minimieren. Der Server soll ausschließlich in meinem lokalen Netzwerk in Betrieb gehen.

Vorschläge und Anregungen zu passender Hardware oder meinem Vorhaben nehme ich gerne an.

Viele Grüße
Long
 

mr_brain

Registered User
Wie wäre es mit einem Intel NUC. Die neueren können meistens zwei NVMe als Software-RAID 1 unter Linux.
 

fatemate

Ubuntu User
@mr_brain @marce Danke für Eure Vorschläge.

Die Intel NUC- und DeskMini-Reihen gefallen mir schon sehr gut.

Ich frage mich nun, ob es ohne vorzeitige Verschleißerscheinungen sinnvoll wäre, den Server bei Bedarf ein- und auszuschalten, anstatt eines 24/7 Betriebs.

Ich bin auch durchaus bereit mehr Geld für dieses "Feature" auszugeben.
 

danton

Debian User
Denkbar wäre auch ein PC-Bauvorschlag auf der c't als Basis mit kleineren Anpassungen.
Bedenke übrigens, dass ein RAID mit 2-3 Platten primär der Ausfallsicherheit dient und kaum dem Schutz vor Datenverlusten. Ein Backup ist weiterhin notwendig, da ein RAID bei Software- und menschlichen Fehlern nicht schützt.
 

marce

Active Member
Ein-/Auschalten wirkt sich gegenüber 24/7-Betrieb eigentlich nur auf den Stromverbrauch aus.

Ein mehr oder weniger an Verschleiß gibt's da eigentlich nicht - jedenfalls nicht, solange Du nicht alle 2 Minuten das Ein- und Ausschalten praktizierst (und nicht das billigste an Komponenten verbaut hast)
 

marce

Active Member
Warum? Lernen tut man kaum was dabei, ggf. hat man Kompenten, die nicht sauber zusammenspielen und von der Leistungs gibt's meist auch keinen Vorteil. Preislich gewinnt man meist auch nichts und im gegenüber fertigen Kisten hat man immer noch das Garantie-Problem im Falle des Falles...
 

mr_brain

Registered User
Ich frage mich nun, ob es ohne vorzeitige Verschleißerscheinungen sinnvoll wäre, den Server bei Bedarf ein- und auszuschalten, anstatt eines 24/7 Betriebs.

Ich bin auch durchaus bereit mehr Geld für dieses "Feature" auszugeben.
Die Intel NUC können eigentlich Wake-on-LAN.
 

fatemate

Ubuntu User
Ich bin nun hin- und hergerissen zwischen Intel NUC und Marke Eigenbau. Ich habe generell kein Problem mit dem Zusammenbau. Am Ende ist es wohl eine Frage der Präferenz und der Kombination aus auf dem Markt vorhandene passende Hardware.

Ich danke euch für Eure Meinungen und vergleiche die Tage einmal den Preis für Marke Eigenbau und dem Intel NUC. Wake-On-LAN können ja einige Mainboards auch.

Eine schöne Woche euch noch.

Grüße
Long
 

DeaD_EyE

Blog Benutzer
Vielleicht ist das auch was für dich: https://www.udoo.org/udoo-x86/

Ich nutze die Hardware zur Signalverarbeitung (+USB Sampling-Karte). Jetzt gerade mache ich auf dem Board ein Windows 10 Update. Wünscht mir viel Glück.

Der Vorteil hierbei ist, dass sich auf dem Board noch ein dedizierter Arduino verbirgt. Dieser kann z.B. schon vor dem Booten LEDs ansteuern, Displays usw.. Dadurch, dass es ein X86_64 Prozessor ist, kann man ziemlich viel damit machen. Bei ARM legt man sich auf eine Architektur fest und schränkt somit zugleich die Auswahl der Betriebssysteme ein. Ich war auf das Board angewiesen, weil ich Windows benötige.

Ich hatte auch den NUC von Intel in Betracht gezogen, aber der kann mir aber zu wenig.

Wenn du nur einen PC möchtest, dann wirst du sicherlich mit dem Intel NUC Spaß haben.
 

Pfiffikus

Member
Vorschläge und Anregungen zu passender Hardware oder meinem Vorhaben nehme ich gerne an.
Wahrscheinlich hast Du schon alle Hardware, die Du brauchst, um mit Linux, mit RAIDs und Webanwendungen zu üben.

Was Du noch brauchst, ist zum Beispiel der VMWare-Player, auf dem Du eine virtuelle Maschine mit drei oder vier virtuellen Festplatten anlegen kannst. Das alles könnte in einem Verzeichnis auf dem Rechner laufen, mit dem Du dieses Forum besuchst.


Pfiffikus,
der sich auch viele Kenntnisse mit einer solchen Konfiguration erarbeitet hat
 

nexus

Active Member
Was Du noch brauchst, ist zum Beispiel der VMWare-Player, auf dem Du eine virtuelle Maschine mit drei oder vier virtuellen Festplatten anlegen kannst. Das alles könnte in einem Verzeichnis auf dem Rechner laufen, mit dem Du dieses Forum besuchst.
Er will einen echten Server im LAN und keine VM auf seinem PC:
Der Server soll ausschließlich in meinem lokalen Netzwerk in Betrieb gehen.

BTW...
Pfiffikus,
der sich auch viele Kenntnisse mit einer solchen Konfiguration erarbeitet hat
Dann wohl eher:
Pfiffikus,
der genauer lesen sollte, was geschrieben wird anstatt sinnfreie Epiloge unter jeden seiner Posts zu setzen...
 

marce

Active Member
wobei man schon sagen kann, daß je nach vorhandener Leistung
* git
* Entwicklungsumgebung für meine Webanwendungen.
* Linux-Üben

sich problemlos mit VMs auf dem "normalen Arbeits-PC" abbilden lässt.
(und selbst wenn irgendwann nicht mehr - wären VMs ja recht flott auf ein ded. Server migriert)

(ok - man fängt sich ggf. das eine oder andere Netzwerkproblem ein, bis alles geschmeidig läuft aber grundlegend...)
 

marce

Active Member
Naja, "Aufwand" würde bei Virtualsierung o.ä. vermutlich nicht gespart werden - außer Du rechnest "den Bau" und die "Installation" des Grundsystems mit ein.

Aufwand-Ersparnis bei Containern / VMs ergibt sich erst dann, wenn man die jeweiligen System nicht nur 1x erstellt und betreibt sondern das mehrfach tut - bei Single-Instanzen ist die Rechnung diesbezüglich eher negativ.
 

maltris

Member
Aufwand-Ersparnis bei Containern / VMs ergibt sich erst dann, wenn man die jeweiligen System nicht nur 1x erstellt und betreibt sondern das mehrfach tut - bei Single-Instanzen ist die Rechnung diesbezüglich eher negativ.
Nein. Der Overhead von althergebrachter Virtualisierung ist weit höher als bei Containerisierung. Sowohl in Bezug auf Festspeicher- und Arbeitsspeicher-Ressourcen. Die Bedienung ist ähnlich, jedoch in der Containerisierung meist einfacher da weniger auf das System gewartet werden muss (beispielsweise um einen weiteren Container zu starten und zu deployen). Auch ist das Networking im Zweifelsfall schneller und einfacher eingerichtet. Im schlimmsten Fall ist die "Rechnung" also gleich, meist jedoch positiv.
 

DeaD_EyE

Blog Benutzer
Muss man auf jeden Zug aufspringen? Reicht es nicht erstmal einfach anzufangen?

Soll der OP sich jetzt zuerst mit VM beschäftigen, ggf. mit Container usw... bevor er überhaupt lernen darf wie Linux so funktioniert?

Den Vorschlag uralte Hardware zu nehmen, finde ich persönlich in Ordnung und der OP wird sicherlich keinen wirtschaftlichen Schaden durch den Betrieb eines Servers erleiden.
 

Pfiffikus

Member
Er will einen echten Server im LAN und keine VM auf seinem PC:
So? Das fett hervorgehobene Wort findet man in diesem Thema erstmalig in Deinem Beitrag.

Die Fragestellung habe ich eher so interpretiert, dass der Fragesteller üben und spielen möchte, ohne die Geräte in Gefahr von Kollateralschäden zu bringen, die sich bei derartigen Übungen ergeben könnten. Dass er VMs oder solche Lösungen ausgeschlossen hat, das lese ich auch nach Deinem Hinweis bei erneuter Durchsicht der Beiträge nicht heraus. Ich kann noch nicht einmal einen Hinweis finden, ob er vor meinem Beitrag bereits die Nutzung einer VM überhaupt in Erwägung gezogen hatte.


Soll der OP sich jetzt zuerst mit VM beschäftigen, ggf. mit Container usw... bevor er überhaupt lernen darf wie Linux so funktioniert?
Naja, für den Personenkreis, der sich mit den hier angegebenen Themen beschäftigen möchte, dürfte die Installation des VMWare-Player und das Zusammenklicken der Optionen für die Wunsch-Hardware nicht der kräftige geistige Klimmzug sein.


Ob sich der Fragesteller nun für virtuelle oder für echte Hardware entscheiden möchte, das werden weder Ihr, noch ich entscheiden können. Das wird er wohl selbst tun.



Pfiffikus,
der es für in Ordnung hält, dass ihm die VMs wenigstens als eine mögliche Option für sein Vorhaben aufgezeigt werden
 

nexus

Active Member
Ich kann noch nicht einmal einen Hinweis finden, ob er vor meinem Beitrag bereits die Nutzung einer VM überhaupt in Erwägung gezogen hatte.
Ob sich der Fragesteller nun für virtuelle oder für echte Hardware entscheiden möchte, das werden weder Ihr, noch ich entscheiden können.
Des Lesens (und Verstehens) bist du aber schon mächtig, oder?
ich bin auf der Suche nach passender Hardware
Was bitte hat die (explizite) Frage nach Hardware nun mit VM zu tun?

BTW:
Laß doch bitte einfach deine sinnfreien Epiloge am Ende jedes deiner Posts weg.
Zum Einen sind wir hier nicht bei Facebook, wo die Leute sich in Selbstdarstellung üben, zum Anderen ziehst du deine sonst meist fundierten Antworten damit immer ins Lächerliche...;)
 

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