Fernwartung per VNC schlecht ?

MrLeo

Registered User
Hallo zusammen,
ich habe überlegt mir einen vServer mit Debian zu mieten (Netcup, 4000er Modell). Der Server ist ausreichend dimensioniert um eine Fernwartung per VNC zu erlauben. Meine Linux Erfahrungen sind noch nicht so ausgeprägt, deswegen würde ich einige Sachen gerne über einen "richtigen" Desktop statt über SSH machen.

Ich habe auf vielen Seiten allerdings gelesen das diese Art der Fernwartung nicht gut sei.
Wenn es nur um die Leistung geht dann ist das kein Problem, aber wie sieht es da in puncto Sicherheit aus ?

Gruß und vielen Dank im voraus,
Mr Leo
 
Vielen Dank für die schnelle Antwort.
Gibt es sonst noch irgendwas das gegen diese Art der Fernwartung spricht und gibt es eine Anleitung (Deutsch oder auch Englisch) für X-Forwarding. Die die ich gefunden habe war ziemlich veraltet.

Gruß und vielen Dank im voraus,
Mr Leo
 
Fernwartung per VNC macht in den meisten Fällen einfach keinen Sinn. Du benötigst dafür eine grafische Oberfläche. Auf einem Server ist eine grafische Oberfläche allerdings nicht nötig.
 
Naja bibabu hat schon recht, das eine Grafische Oberfläche auf einem Server wenig Sinn macht, vorallem da diese einfach mal Performance frisst...

Natürlich könnte man jetzt sagen, das Windows Server ja auch mit einer Grafischen Oberfläche laufen, dazu sollte gesagt sein, das Windows Server 1.) Schrott sind 2.) mehr Resourcen zerfressen werden von unnötigen Diensten als wie von "sinnvollen" Diensten und 3.) Windows Server pure Gefahrenlöcher sind, weil Sie sich einfach ma von Serverlegasthenikern bedienen lassen können...

Eine VNC Wartung auf einem Unix System kann man natürlich machen, das ist eine reine Sache der pers. Vorliebe, jedoch kann man dort noch lange nicht so genau und dokumentiert Arbeiten wie über eine Konsole. Gerade wenn du dich frisch in das Gebiet Unix wagst, solltest du dich intensiv mit der Konsole auseinandersetzen. Später kannst du immernoch für kleine Wartungen oder ggf. größere Wartungen auf VNC mit einer Grafischen Oberfläche setzen.

VNC ist genauso unsicher wie ein beschissen geschütztes SSH, solong...
 
Da hat aber jemand einen Hass auf Windows Server... und scheint dessen Einsatzzwecke auch nicht zu kennen :cool:
 
Da hat aber jemand einen Hass auf Windows Server... und scheint dessen Einsatzzwecke auch nicht zu kennen :cool:

Pfff, ich hab garkein Hass auf Windows Server, deren Einsatzzwecke kenn ich zu genüge... Exchange ftw oder wie war dat ;)

Fazit is nunmal, das Windows Server gut als Beispiel dienen für die Wartung per Remote Desktop und man dort halt die kleinen Feinheiten herauskristalisieren kann...
 
Naja bibabu hat schon recht, das eine Grafische Oberfläche auf einem Server wenig Sinn macht, vorallem da diese einfach mal Performance frisst...
Nur weil du keine Anwendungszwecke kennst heißt das nicht, dass es keine gibt.
Natürlich könnte man jetzt sagen, das Windows Server ja auch mit einer Grafischen Oberfläche laufen, dazu sollte gesagt sein, das Windows Server 1.) Schrott sind 2.) mehr Resourcen zerfressen werden von unnötigen Diensten als wie von "sinnvollen" Diensten und 3.) Windows Server pure Gefahrenlöcher sind, weil Sie sich einfach ma von Serverlegasthenikern bedienen lassen können...
Da hat jemand die Weisheit mit Löffeln gefressen wie? :)

Trotzdem würde auch ich sagen, dass es speziell in diesem Fall sinnvoller wäre halt erstmal daheim mit einer virtuellen Maschine zu üben wie man mit der Linux Kommandozeile umgeht und sich dann einen Server zu mieten.
 
Wie man mit der Konsole umgeht weiß ich, wir haben ja selbst einen Ubuntu PC in Betrieb.
Ich finde es über eine grafische Oberfläche nur wesentlich angenehmer zu arbeiten.
Vielen Dank an alle die geantwortet haben.
 
x2go und Nomachine (sowie seinen betagten Ableger freeNX) sind gute Kompromisse zwischen der Einfachheit einer VNC-Session und der Leistung eines X-Redirect.

[OT]
Allerdings; was will man -abgesehen vom Passwort- auf dem Server ueber eine GUI aendern? Das Letzte mal als ich geschaut habe lieferten die typischen Serverdienste allesamt unter Linux entweder eine Remote-GUI, ein Webinterface oder nur Konsolenzugang...
 
Wie schon so oft hier im Forum betont wurde: Der X-Server-Prozess gehört auf den Rechner, vor dem man sitzt und nicht auf die entfernte Maschine, auf die man zugreifen möchte.

Am einfachsten geht das, wenn man vor einem Rechner mit UNIX-basiertem Betriebssystem und grafischer Oberfläche sitzt (z.B. einem Linux oder *BSD-Rechner). Dann reicht ein
Code:
ssh -X mein.server.de
und man hat automatisch die Ausgabe sämtlicher grafischer Programme auf dem lokalen Bildschirm (sofern in der sshd_config des Servers "X11Forwarding yes" gesetzt ist). Mit einer DSL-Verbindung ist das Arbeiten sogar schon möglich, aber nicht mit der Geschwindigkeit einer LAN-Verbindung zu vergleichen ;)

Bei Windows-Betriebssystemen muss man eben erst einen X-Server installieren (d4f hat schon Beispiele genannt) und dann putty dazu bringen, die X11-Verbindung weiter zu leiten.
 
Wie man mit der Konsole umgeht weiß ich, wir haben ja selbst einen Ubuntu PC in Betrieb.
Ich finde es über eine grafische Oberfläche nur wesentlich angenehmer zu arbeiten.
Vielen Dank an alle die geantwortet haben.

Du hast noch nie richtig mit der Konsole gearbeitet :D
 
Ein Mittelweg zur Serververwaltung wäre gegebenenfalls http://webmin.com . Man hat angenehmere Kontrollmöglichkeiten als nur die Konsole und muss auf der anderen Seite nicht den Performanceverlust einer grafischen Oberfläche hinnehmen.
 
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