Einfaches Backup Rootserver -> FTP Server

defibl

New Member
Hallo,

ich habe einen Rootserver und einen Backupserver, auf dem ich nur intern vom Rootserver aus per FTP zugreifen kann.

Jetzt habe ich mich gefragt, ob jemand ein einfaches Backup Script oder Tutorial hat?
 

LinuxAdmin

Moderator
Manche Leute verwenden reobackup. Da ich es selber nicht kenne, kann ich es nicht beurteilen. Zumindest scheint es zu funktionieren. Die Suchfunktion des Forums kann Dir vielleicht ein paar Einschätzungen liefern.
 

tobas

New Member
Hi,

ich erledige das mit curlftpfs. Das öffnet Dir eine FTP-Verbindung und mountet sie Dir in Dein Dateisystem des Rootservers. Dann kannst zu z.B. mit rsync die Daten synchronisieren und anschließen die Verbindung wieder trennen.

Hier ein ganz kurzes Beispielscript:
Code:
#!/bin/sh
#
# Dieses Script ist in /usr/bin abgelegt
#
date +"%b %d %T Beginn des Server-Backups ..." >> /var/log/backups

curlftpfs ftp://username:kennwort /mnt/backup
rsync -v -r -u --delete /home/datenbank /mnt/backup/rootserverdaten

umount /mnt/backup

date +"%b %d %T Ende des Server-Backups ..." >> /var/log/backups
Auf Deinem Backupserver musst Du noch das Verzeichnis rootserverdaten anlegen.

Viel Erfolg,
tobas
 
Last edited by a moderator:

dev

Registered User
Man sollte immer bedenken, dass auf irgendwelchem Backupspace Hackerhinz und Providerkunz Zugriff haben könnten. Deswegen ist es anzuraten, Backups dort nur in verschlüsselter Form abzulegen.

Reoback kann das nicht, das schon erwähnte ftplicity schon. Allerdings gibt es ein aktuelleres Projekt names "duply", dass auf ftplicity aufsetzt: http://sourceforge.net/projects/ftplicity/

Läuft sehr gut und zuverlässig.

Für Backups, deren Dateien man selbst unter Kontrolle hat, wäre Flexbackup als Alternative zu empfehlen: http://www.edwinh.org/flexbackup/

Funktioniert ähnlich wie Reoback, ist allerdings bei einer grösseren Menge von exkludierten Dateinamenpattern schneller, Reoback bzw. die Maschine geht bei Konstrukten wie Skip:/srv/www/.*/htdocs/cache/.* (Reoback Konfig Syntax) ganz schön in die Knie.
 
Last edited by a moderator:

Firewire2002

Registered User
Wenn man die Verschlüsselung wünscht, könnte man bei meinem kleinen Scriptchen an die tar Pipe noch ein "aespipe" dran hängen.
Aufwand dürfte bei unter 2 Minuten liegen. ;)
 

LinuxAdmin

Moderator
Die Suchfunktion des Forums liefert einem auch einen Patch für Reobackup, den ich vor einiger Zeit mal geschrieben habe und der die Verschlüsselung mit pgp (oder gpg, weiß ich gerade nicht mehr und bin zu faul zum Suchen) erlaubt.
 
Top