50 € für Telekom- / Unitymedia- / Vodafone-Kunden

Zorro1199

New Member
Hallo zusammen,

wie evaluieren gerade das korrekte Einhalten von DNS-TTLs durch verschiedene Provider. Aktuell suchen wir noch Kunden der Telekom, die einen Speedport-Router besitzen, oder alternativ Kunden von Unitymedia und Vodafone.

Das Testszenario beinhaltet das Aufrufen einer Website, einen anschließend von uns durchgeführten Schwenk auf eine andere IP und das erneute Aufrufen der Website nach einiger Zeit durch euch, um festzustellen, ob eine DNS-Änderung innerhalb einer gewissen Zeitspanne gegriffen hat. Das Ganze dauert nur ein paar Minuten und wir vergüten euch eure Mühen mit 50 € (gerne auch per Vorkasse, falls gewünscht).

Wer Interesse hat, kann sich gerne bei mir melden: josef-reithmeier@gmx.net

Viele Grüße

Josef Reithmeier
 

DeaD_EyE

Blog Benutzer
Bin bei UM. Für 50€ (Paypal oder Überweisung) gibt es einen SSH-Zugang auf einen Raspberry Pi für eine Woche + Adresse.
Der Raspberry Pi hängt dann direkt an der schwarzen Brotkiste.

Manuell werde ich nichts machen, das könnt ihr dann selbst via SSH.
Bandbreite ist genügend vorhanden.

Voraussetzungen:
  • Kontaktdaten
  • eine Erklärung den Anschluss nicht für illegale Zwecke zu missbrauchen.
    (nur als Absicherung für mich)
Sofern es sich z.B. um einen gemeinnützigen Verein handelt mache ich das auch kostenlos.
Andere sicherlich auch, sofern das hier geklärt wird.

Falls sich doch ein Unternehmen dahinter verbirgt, müsstest du dich hier erstmal im Forum als gewerblicher registrieren.
Hier wird strikt zwischen privat und gewerblich unterschieden und auf die Einhaltung wird geachtet.
 

Thunderbyte

Moderator
Staff member
MOD HINWEIS: Entweder wird hier im Ausgangspost oder den Antworten vom Threadersteller KOMPLETT nachgewiesen von wem und wofür diese Untersuchung passiert (Impressum, Nennung der Firma, etc.) oder wir werden diesen Post löschen.

Bis dahin möchte ich jedem empfehlen, diesem Aufruf NICHT Folge zu leisten.
 

Zorro1199

New Member
Wir hatten diesen Aufruf gestartet zum Test eines DNS-Failover-Szenarios. Inzwischen haben sich mehrere Personen bei uns gemeldet; die Überweisungen der jeweils versprochenen 50 € werden morgen durch uns veranlasst. Da wir nunmehr erfolgreich mit allen drei Providern testen konnten, kann der Aufruf geschlossen werden.

Das durch den Moderator gewünschte Impressum liefere ich gerne nach:

Natur.com GmbH
Dorfstr. 15
84069 Inkofen
Telefon: 09451-949097
Telefax: 09451-949098
E-Mail: info@natur.com
Geschäftsführer: Sascha Klauke
Registergericht: Amtsgericht Regensburg
Registernr.: HRB 10307
Steuernr.: 244/133/10179
USt.-IdNr.: DE250956898
 

d3p

Blog Benutzer
Das durch den Moderator gewünschte Impressum liefere ich gerne nach
Welches Interesse hat denn ein Obst/Gemüse/Naturkost-Shop an einem DNS-Failover-Szenario bzw. Einhaltung von TTL-Zeiten?

Mir erschließt sich das nicht ganz. Auch finde ich nirgendswo deinen Namen auf der Webseite.
 

Zorro1199

New Member
Welches Interesse hat denn ein Obst/Gemüse/Naturkost-Shop an einem DNS-Failover-Szenario bzw. Einhaltung von TTL-Zeiten?
Was genau erschließt sich denn für dich an der Zielsetzung, eine Failover-Lösung für einen Onlineshop zu testen, nicht? Serverausfall -> Umsatzverlust einerseits, Kundenunzufriedenheit andererseits.

Ob ein Shop wie in unserem Falle mit Obst und Gemüse handelt oder welche Ware auch immer vertreibt, hat damit doch letztlich überhaupt nichts zu tun; Hochverfügbarkeit ist für jeden größeren Shop ein wichtiges Thema - oder sollte es zumindest sein.
 

danton

Debian User
DNS-Failover ist da aber eigentlich nicht das Mittel der Wahl, da man eben nicht beeinflussen kann, dass sich alle beteiligten Server an die niedrige TTL halten. Für Hochverfügbarkeit gibt es bessere Lösungen (z.B. Failover-Cluster, ggfl auch in Verbindung mit LoadBalancing), so dass sich die Frage nach der Sinnhaftigkeit dieses Verfahren durchaus stellt.
 

DeaD_EyE

Blog Benutzer
Alles ein Frage der Wirtschaftlichkeit. Ist es wirtschaftlich sich als Gemüsehändler eine Infrastruktur zu mieten, die normalerweise nur für Banken in Frage kommt. Was kostet es diese Infrastruktur zu betreiben / was kostet ein Ausfall über mehrere Stunden? Erst wenn die Kosten eines Ausfalls die Kosten eines HA-Clusters (von DNS wurde ja abgeraten) überschreiten, kann man darüber nachdenken.
 

danton

Debian User
Es kommt da natürlich auch auf den Umfang der HA-Lösung an. Einige Hoster bieten Failover- oder Cluster-IPs schon für unter 10 Euro im Monat an (wenn dann u.U. auch nur mit manuellem Failover, aber die DNS-Lösung wäre das ja auch, nur halt nicht so zuverlässig), so dass die Wirtschaftlichkeit schnell gegeben sein kann. Da sind wahrscheinlich die Kosten für den Standby-Server deutlich höher...
 

DeaD_EyE

Blog Benutzer
Einrichten muss man sich das aber selbst oder? Das man nur eine oder mehre Ersatz-IP(s) hat, ist ja nur die halbe Miete.
HA stelle ich mir wie ein Minenfeld vor, durch das ich nicht durchgehen will. Ich hab mich mal kurze Zeit damit beschäftigt.

Was ansatzweise hängen geblieben ist, dass es Situationen gibt, in denen Teile des Netzes nicht mehr von allen Providern erreichbar sind.
In diesem Fall käme es zu Inkonsistenzen der Datenbanken.
Wie soll Host A feststellen, dass Host B von allen anderen erreichbar ist, aber Host A Host B nicht sehen kann?

Auf der einen Seite gewinnt man an Verfügbarkeit, auf der anderen Seite steigert sich die Komplexität.
Man muss schon genau wissen, welche Szenarien auftreten können.
Der normale WebAdmin wird mit HA definitiv nicht zurecht kommen.

Wenn FailSafe, dann wäre es am einfachsten sich auf entsprechende Dienstleister zu verlassen, die einem genau das zur Verfügung stellen, was man haben will. Gibt es alles, nur eine Frage der Kosten. Für 10€ bekommt man aber kein echtes HA, aber das will der OP auch sicherlich nicht.
 

danton

Debian User
Ein einfaches IP-Failover (nennen wir es mal Pseudo-HA) wird hier reichen und ist zuverlässiger als die o.g. DNS-Lösung. Bei Hetzner schaltet man lt. Homepage die IP manuell um (und im Gegensatz zu Zusatz-IPs ist die Failover-IP nicht an einen Server gebunden). Bei Strato ist die Aussage auf der Homepage etwas unklar, dürfte aber ähnlich funtionieren. Der Datenabgleich zwischen den beiden Servern muss hierbei manuell erfolgen, genauso wie bei der DNS-Lösung.
Es kommt natürlich auch immer darauf an, wie der Ist-Zustand aussieht. Evtl. lassen sich auch die ggfl. im Server-OS vorhandenen Cluster-Funktionalitäten nutzen. Aber ich denke, das Thema ist für den TE erledigt, sonst hätte er sich schon eher wieder gemeldet.
 

marce

Active Member
ob für den TE noch relevant oder nicht - bei sowas lohnt sich ggf. auch Blick auf Anbieter wie AWS und Konsorten - da bekommt man HA-Features recht bequem und ohne allzu viele administrative Fallstricke.
 
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