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Virtualisierung im Home-Bereich

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  #1  
Alt 10.09.2010, 10:45
djonny djonny ist offline
Registered User
 
Registriert seit: 09.2010
Beiträge: 60
Virtualisierung im Home-Bereich

Hallo liebes Forum,

dies ist mein erster Post deshalb bitte ich ein bisschen um nachsicht.

Zurzeit betreibe ich im Homebetrieb einen File-, VPN-, SQL-, Entwicklungs-Server auf Basis von Ubuntu-Server 64bit

meine Hardware:
ASUS P5N-E SLI
Intel Core Duo E5300
8 GB - DDR2 Ram 800Mhz
System-Platten: 2x 750Gb 7200U im SW-Raid1
Fileserver- Platten: 4x2TB 5900U im HW-Raid5
ICP Vortex Hardware-Raid Controller mit 8 Sata-Ports (64-bit PCI, ist allerdings nur auf einen 32-bit PCI Port angeschlossen)

diesen möchte ich jetzt allerdings umrüsten und Virtuelle Maschinen laufen lassen.
Die Gründe dafür wären:
1. Das ich für eine Kurs ein paar Windows Server Produkte testen müsste.
2. Ich möchte gerne meinen Entwicklungsserver auslagern auf eine eigene virtuelle Maschine
3. Möchte ich auch und Linux, Programme Testen können ohne das gleich der ganze Fileserver nicht mehr funktioniert.

Jetzt meine Frage:
Welche Virtualisierungsmöglichkeit habe ich? Anfangs dachte ich an Proxmox allerdings unterstütz die CPU kein VT wie ich gelesen habe und Proxmox unterstütz kein Software-Raid.

Dies könnte ich allerdings gegen geringen Aufwand bewerkstelligen.
die 2x 750Gb könnte ich an das HW-Raid hängen und ein 2. Array erstellen allerdings wie sieht es da aus mit Zugriffszeiten? RAID1 oder RAID0 besser?

das wegen der CPU könnte ich auch bewerkstelligen, entweder ich kauf ne neue S775 CPU mit VT oder ich verbaue eine anderes Mobo + CPU die ich noch liegen hätte:
ASUS M3N78-EM
AMD Athlon X2 BE-2400 (Dieser unterstütz laut AMD, AMD-V)

oder gibt es eine andere Virtualisierungsmöglichkeit wo ich keinen Hardwareänderungen benötige?

Ich hoffe ihr könnt mir da ein bisschen weiter helfen

tia jonny
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  #2  
Alt 11.09.2010, 00:36
chris00 chris00 ist offline
Registered User
 
Registriert seit: 02.2009
Beiträge: 95
Zitat:
Jetzt meine Frage:
Welche Virtualisierungsmöglichkeit habe ich? [...]
Naja du könntest sicher "Virtual Box" oder "VMware Server" bzw. auch "VMware ESXi" nutzen. Ohne die geeignete CPU-Erweiterung bleibt nicht viel übrig.

Ich persönlich würde dir aber dringend dazu raten etwas Geld zu investieren und eine neue geeignete CPU zu kaufen. Das kostet auch gar nicht mal so viel, wenn ich mich so umsehe. Was für Hardware du da bevorzugst bleibt dir ja überlassen.

Zitat:
AMD Athlon X2 BE-2400 (Dieser unterstütz laut AMD, AMD-V
Ja, stimmt. Heute und gerade die Prozessoren von AMD haben die Erweiterung in den allermeisten CPUs drin.

Zitat:
[...] die 2x 750Gb könnte ich an das HW-Raid hängen und ein 2. Array erstellen allerdings wie sieht es da aus mit Zugriffszeiten? RAID1 oder RAID0 besser
Das RAID0 ist sicherlich schneller. Aber ganz im Ernst. Nimm das RAID1 oder besorg dir noch eine Festplatte und mach ein RAID5 daraus. Dort hast du Sicherheit und Geschwindigkeit in einem. Das RAID0 solltest du aus deinen Überlegungen streichen, da du dadurch keinen nenenswerten Vorteil hast und es keine Redundanz gibt.
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  #3  
Alt 11.09.2010, 02:37
Benutzerbild von d4f
d4f d4f ist offline
Support Guru
 
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Ort: /dev/urandom
Beiträge: 4.274
d4f eine Nachricht über ICQ schicken d4f eine Nachricht über MSN schicken
Zitat:
Proxmox unterstütz kein Software-Raid
*kopf-kratz* Meine Server haben dann wohl Halluzinationen =)

Hier wird beschrieben wie es in der Standard-Installation umgemurkst wird:
http://forum.proxmox.com/threads/838...l-on-Soft-Raid

Alternativ (einfacher) kannst du ein Minimal-Debiansystem aufsetzten und Proxmox auf diesem installieren http://pve.proxmox.com/wiki/Install_...n_Debian_Lenny

Beide Methoden sind offiziell nicht unterstuetzt aber da es sich bei beiden um Debian-System handelt ohne Bedenken (ausser die ueblichen in Verbindung mit Soft-RAID) einsetzbar.

Zitat:
RAID1 oder RAID0 besser
Wenn dir Performance wichtig ist ohne gleich ein RAID10 ein zu setzen gibt es noch RAID5 als Mittelweg.
Raid0 ist NOT RECOMMENDED

Zitat:
ibt es eine andere Virtualisierungsmöglichkeit wo ich keinen Hardwareänderungen benötige
Der Hauptvorteil der Hardware-Virtualisierung ist Performance. Spar nicht am falschen Ende und begnueg dich mit maessig laufenden Systemen welche aufwendig software-virtualisiert werden. muessen.

Ich kann KVM (welches in Proxmox enthalten ist) als Virtualisierungsloesung wirklich empfehlen.
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  #4  
Alt 11.09.2010, 09:38
djonny djonny ist offline
Registered User
 
Registriert seit: 09.2010
Beiträge: 60
Danke für die Antworten!

ich hättesogar noch eine 3. 750GB festplatte zuhause also könnnte ich fürs system auch ein RAID5 machen.

Wie gesagt für die Daten hab ich sowieso ein RAID5

Welche S775 CPU könnt ihr mir empfehlen?
oder soll ich einfach das AMD System nehmen?

tia djonny
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  #5  
Alt 15.09.2010, 17:13
Benutzerbild von Thunderbyte
Thunderbyte Thunderbyte ist offline
Moderator
 
Registriert seit: 01.2006
Alter: 41
Beiträge: 6.428
Ein Virtualisierungsserver profitiert von 2 Dingen besonders: mehr CPU Performance (Kerne und VT ERweiterungen) und viel RAM. Aus diesem Grund würde ich zu einem günstigen Quad Core raten ( siehe z.B. http://geizhals.at/deutschland/?cat=...xf=25_4&sort=r , da ist für jeden Geldbeutel was dabei). Ram ist mit 8 GB schon mal recht OK, natürlich kanns immer mehr sein. Virtualisierte Linuxsysteme sind da vergleichsweise sparsam, wenn man Desktop Windows oder noch "schlimmer" Windows Server Produkte einsetzt, geht das Ram schon mal deutlich schneller weg. So oder so kann man feinerweise "overprovisioning" betreiben, d.h. mehr RAM den virtuellen Maschinen zuteilen als insgesamt vorhanden ist.

Ich habe VMWare Server auf einem minimalen Debian am Laufen. Der Vorteil ist die große Anzahl an fertigen VMs, die man schlicht einklinken kann. Aber es gibt natürlich vieeel mehr Lösungen. Hierzu darf ich auf meinen kleinen Übersichtsartikel http://serversupportforum.de/forum/v...n-gibt-es.html verweisen.

Noch sparsamer als VMWare Server wäre ESXi, allerdings ist selbiges nicht mir jeder Hardware (insbesondere Netzwerk und Raid Controller sind kritisch) kompatibel dafür gibt es aber eine Kompatibilitätsliste.
__________________

...Der Werdegang eines Rootserveradmins...

Geändert von Thunderbyte (15.09.2010 um 17:19 Uhr)
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heimserver, home, server, virtualisierung


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