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Ich hoffe ich bin im richtigen Bereich. Eigener Server

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  #1  
Alt 11.09.2017, 13:05
Own Own ist offline
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Ich hoffe ich bin im richtigen Bereich. Eigener Server

Liebe community,

ich bin noch neu in dem Gebiet und würde mir gene einen eigenen Server zu geringen Kosten fertig machen, den ich als CloudService (OwnCloud) nutzen möchte. Nach dem Durchstöbern einiger Anleitungen waren mir diese zu ungenau oder zu alt.

Ich suche nach einer guten Anleitung, wie ich dies bewerkstellige. Vorallem welche Hardware gebraucht wird, bis jetzt dachte ich an:

- Banana Pi Pro
- Banana Pi Pro Hülle
- Sata Kabel
- Sata Festplatte
- Ethernetkabel

Könnt ihr Verbesserung oder Tipps zur Hardware geben bzw kennt ihr eine gute Anleitungan der mich bein Kauf orierntieren kann?
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  #2  
Alt 11.09.2017, 13:14
GwenDragon GwenDragon ist offline
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Für das eigene Büro oder Zuhause als Datenspeicher? Der soll nur als lokaler Datenspeicher dienen? Auch Zugriff von Außen? Wie schnell muss der Daten speichern können?
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die Gwen, also die Drachin... nix anderscht!
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  #3  
Alt 11.09.2017, 14:40
Benutzerbild von d4f
d4f d4f ist offline
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d4f eine Nachricht über ICQ schicken d4f eine Nachricht über MSN schicken
Ich würde als Datenserver dringend empfehlen zwei Festplatten im RAID1 laufen zu lassen um böse Überraschungen zu vermeiden.

Da der BananaPI nur 1x Sata hat muss dies über einen Port-Expander (SATA Multiplier) erfolgen, laut Google Recherche unterstützt der BananaPI dies korrekt. Hohe Geschwindigkeiten kann man sich aber keineswegs erwarten, weder bei einer und insbesondere bei Multi-Disk Setups. Zusatzkosten zirka 10-20€ bei China-Import.

Allerdings wirst du dann mit den in diesem Thread verlinkten Antworten kämpfen und ggf mehr Risiko für Datenverlust laufen als bei nur einer Platte.
http://forum.lemaker.org/thread-11857-1-1.html

Beim Preis für ein BananaPI kann man anstelle eventuell auch zwei Geräte an underschiedlichen Standorten positionieren, jeweils eine Platte anschliessen und dann periodisch auf Dateisystemebene synchronisieren.


Wenn es zuverlässig sein muss, kein Selbstbau. Wenn es primär billig sein muss und viel Zeit investiert werden kann und die Daten nicht kritisch sind ist dein Setup ok. Openmediavault o.ä. lässt sich recht bequem installieren, dazu gibt es einige generische Anleitungen.
__________________
Einige Beiträge sind auf meinem Smartphone verfasst. Bitte Tippfehler und Abkürzungen entschuldigen!
Bitte keine ICQ/MSN/Skype Kontaktaufnahmen ohne vorherige persoenliche Absprache.
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  #4  
Alt 11.09.2017, 20:35
Pfiffikus Pfiffikus ist offline
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Zitat:
Zitat von Own Beitrag anzeigen
Vorallem welche Hardware gebraucht wird, bis jetzt dachte ich an:

- Banana Pi Pro
...
Das dachte ich auch mal. Bisher hatte ich zwei Banana-Pi. Beide haben sich allerdings nach einigen Wochen Dauerbetrieb verabschiedet. Sie blieben zumeist einfach stehen, ließen sich aber neu starten. Mit der Zeit wurde die Zeit, die sie durchhielten, immer kürzer. Besonders gerne schmierten die Dinger ab, wenn der Prozessor richtig heiß wurde, zum Beispiel bei apt-get upgrade. Auch die direkte Sonneneinstrahlung führte bei einem Gerät dazu, dass er am Schluss nicht einmal mehr den Boot-Prozess erfolgreich zu Ende brachte.

Letztendlich bin ich wieder beim Raspberry Pi gelandet und werde bei denen bleiben. Von denen habe ich einige im Dauerbetrieb, es hat sich noch keiner so verabschiedet, wie diese Bananen. So habe ich für mich persönlich entschieden, keine Banana-Pi mehr zu kaufen.



Zitat:
Zitat von d4f Beitrag anzeigen
Ich würde als Datenserver dringend empfehlen zwei Festplatten im RAID1 laufen zu lassen um böse Überraschungen zu vermeiden.
Diese Empfehlung kann ich nur unterstützen. So habe ich es auch gemacht. Der Handel hält Adapter von USB auf SATA bereit. Und so hatte ich zwei identische Festplatten mit zwei derartigen Adaptern am Raspi angeschlossen. Man könnte bis zu 4 Stück anschließen. Bis vor 4 Wochen hat sich dieses System sehr bewährt. Braucht maximal 15 Watt, in Ruhephasen weniger.
Und am 10. August diesen Jahres hat es mir den Allerwertesten gerettet, als durch einen Blitzeinschlag ein Überspannungsschaden am größten Teil der Hardware, die hier so herumsteht, eingetreten ist.

Zitat:
Zitat von d4f Beitrag anzeigen
Wenn es zuverlässig sein muss, kein Selbstbau.
So pauschal würde ich das nicht unterschreiben.
Vor mehr als 10 Jahren fing ich mal mit dem ersten RAID an. Als ich mich zu diesem Thema belesen hatte, stieß ich auf einen Forenbeitrag. Ein Benutzer suchte verzweifelt nach einer RAID-Karte vom Typ XY. Sein Exemplar hatte den Geist aufgegeben. Er war im Besitz von zwei gespiegelten Platten mit seinen Daten aus dem Hardware-RAID, doch um diese auslesen zu können, brauchte er eine Karte von genau diesem Typ.

Bei mit hat der Blitz alle Netzteile geschrottet. Auch der Raspi war hinüber. Ich habe allerdings problemlos einen neuen Raspi organisieren können und war umgehend in der Lage, wieder auf die Daten zuzugreifen. Zur Not hätte es auch ein Zitronen-Pi oder irgendein anderer Rechner mit Linux getan, denn ich habe mich für ein Software-RAID entschieden. Und nur das würde ich Nachahmern empfehlen.


Wenn Du Anleitungen suchst, würde ich mal diese Links posten:
http://www.gtkdb.de/index_36_2187.html
https://ctaas.de/software-raid.htm
https://wiki.ubuntuusers.de/Software-RAID/



Pfiffikus,
der damit leben kann, dass die USB-Anbindung der Platten nicht die Schnellste ist
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  #5  
Alt 11.09.2017, 23:11
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elias5000 elias5000 ist offline
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Ich hoffe ich bin im richtigen Bereich. Eigener Server
Das mit dem RAID kann ich unterstützen. Wenn es nicht auf Performance ankommt, ist ein SW-RAID an flexibilität nicht zu toppen. Ich hatte mal einen Server für zu Hause bei dem die Linux-Installation mindestens drei oder vier PC-Systeme überdauert hat. Ich hab einfach immer nur die Platten umgesteckt, gebootet und das Ding lief wieder.

Bei SW-RAID nicht vergessen, dass man den Bootloader auf allen Platten des Verbunds installieren muss. Wenn einem die Boot-HDD abschmiert reicht es sonst nicht, einfach nur die 2. HDD als Boot-HDD anzustecken um das System wieder ans Laufen zu bekommen.
Ich hab mal einen Office-File-Server betreut, der war aus Dell-Stangenware aufgebaut. Der Server lief ganz schick, aber ich hab da sicher drei oder vier mal eine HDD umstecken müssen und nicht nur einmal war die Boot-HDD im Eimer.

Und BTW: Nimm lieber NextCloud als OwnCloud.
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  #6  
Alt 16.09.2017, 12:23
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Thunderbyte Thunderbyte ist offline
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Wenns stabil sein soll, würde ich ein NAS (z.B. Synology oder QNAP) mit 2 Festplatten im Raid 1 verwenden. Wenn man sich die ganze Hardware selbst zusammenklopft ists auch nicht mehr so billig. Die Langzeit-Stabilität von Raspis sehe ich skeptisch. Ein NAS kann zudem noch tausend andere nette Dinge und bringt meist eine Vielzahl von Apps mit.
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  #7  
Alt 16.09.2017, 17:53
marce marce ist offline
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wobei man gerade bei Fertig-Systemen noch ggf. ein anderes Problem bekomman kann: Irgendwann hat der Hersteller, trotz funktionierender Hardware, "kein Bock mehr" das System zu pflegen - im privaten Bereich evtl. nicht kritisch aber sobald irgendwas an's Internet soll wird's ggf. lustig.

Da ist man mit einem (fertig oder selbst gebauten) "echten" Server besser dran, solange man in der Lage ist die entsprechenden Dienste einzurichten.

... und der macht auch gerne all das, was man will und so wie man es will - man ist eben nicht auf irgendeinen Hersteller und dessen launige Produktmarketingentwicklungsmanagementabteilung angewiesen.

... z.B. auch mal Hardware-Updates - und sollte das Lieblings-OS plötzlich doch nicht mehr unterstützt werden installiert man halt ein neues und ist wieder glücklich. Bei Fertig-NAS sieht's da meist eher dunkel aus...

(wobei QNAP da aktuell wirklich noch gut da steht - aber die Systeme, die "wirklich was taugen / leisten" sind auch nicht billiger als ein entsprechend zusammengestellter Consumer-PC-Hardware-Server)
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  #8  
Alt 18.09.2017, 11:38
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Thunderbyte Thunderbyte ist offline
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Zitat:
Zitat von marce Beitrag anzeigen
Irgendwann hat der Hersteller, trotz funktionierender Hardware, "kein Bock mehr" das System zu pflegen - im privaten Bereich evtl. nicht kritisch aber sobald irgendwas an's Internet soll wird's ggf. lustig.
Die genannten NAS Anbieter bieten sehr sehr lange Updates an, wenn man sich Synology NAS Systeme von 2007 oder 2008 ansieht, haben diese 6-7 Jahre lang Updates bekommen. Das ist m.E. mehr als ausreichend, da danach die Hardware eh "durch" ist. Und selbst danach kann man das Ding ja noch betreiben. Man bekommt halt keine Updates mehr.

In der Regel kann man bei den NAS Anbietern übrigens die Platten des alten Systems unter Beibehalt der Volumes in ein neues NAS umziehen.

Zitat:
Da ist man mit einem (fertig oder selbst gebauten) "echten" Server besser dran, solange man in der Lage ist die entsprechenden Dienste einzurichten.
Das ist eben genau das Problem. Die wenigsten Laien sind in der Lage einen "echten" Server vernünftig einzurichten und bei Problemen endet die Sache nicht selten mit einem Totalverlust von Daten. Bei einem NAS: Festplatten rein, OS mit Assistenten installieren, fertig. Während man mit dem eigenen Server noch am Zusammenbauen ist, kann man mit dem NAS schon arbeiten.

Mit neueren NAS Systemen kann man auch mit Docker oder Vollvirtualisierung alle Dienste laufen lassen, die man haben will. Das einfache und automatisierte Snapshotting macht Rollbacks einfach möglich.

Zitat:
.. und der macht auch gerne all das, was man will und so wie man es will - man ist eben nicht auf irgendeinen Hersteller und dessen launige Produktmarketingentwicklungsmanagementabteilung angewiesen.
Das mag sein. Ja, man ist erst mal an den Produktumfang gebunden. Allerdings kennt man diesen ja im Vorhinein. Ein Vorteil jedoch: man bekommt den genannten Funktionsumfang - egal ob das ein "triviales" Feature für einen eigenen Server ist, oder sehr viel Konfigurationsarbeit bedeutet (schon mal einen Active Directory Server für Linux aufgesetzt oder die iSCSI Konfiguration gemacht?).

Zitat:
... z.B. auch mal Hardware-Updates
Übernahme von Festplatten und Volumes in ein neues System geht auch mit NAS Systemen. In manchen NASes kann man RAM manuell upgraden, in älteren Synology NAS Systemen konnte man sogar die CPU tauschen.

Zitat:
und sollte das Lieblings-OS plötzlich doch nicht mehr unterstützt werden installiert man halt ein neues und ist wieder glücklich. Bei Fertig-NAS sieht's da meist eher dunkel aus...
?? Laien haben kein "Lieblings-OS (=Linux)". Die wollen einfach nur ihre Daten auf einem Gerät speichern. Eine Neuinstallation einer anderen Distribution unter Beibehalt von Raid Volumes ist durchaus ein Task...

Davon abgesehen sind die NAS OS i.d.R. so "nah an der Hardware", dass Overhead wegfällt.

Zitat:
(wobei QNAP da aktuell wirklich noch gut da steht - aber die Systeme, die "wirklich was taugen / leisten" sind auch nicht billiger als ein entsprechend zusammengestellter Consumer-PC-Hardware-Server)
Synology möchte ich da auch empfehlen (bin in diesem Lager mit mehreren Synology NASes). Und klar sind die Systeme nicht billiger als ein zusammengestellter Consumer Hardware Server. Wieso sollten sie auch? Durch die Optimierung auf das mitgelieferte System können diese NASes mit weniger Ressourcen (und damit Energie) aber mitunter mehr leisten als ein eben solcher.
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  #9  
Alt 18.09.2017, 22:57
Pfiffikus Pfiffikus ist offline
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Danke für Deine ausführlichen Ausführungen.

Zitat:
Zitat von Thunderbyte Beitrag anzeigen
In der Regel kann man bei den NAS Anbietern übrigens die Platten des alten Systems unter Beibehalt der Volumes in ein neues NAS umziehen.
Hm... In der Regel... Gibt es eine solche Regel, an die sich die Hersteller halten müssen? Oder ist es überspitzt gesagt der gute Wille der Hersteller, eine gewisse Abwärtskompatibilität zu gewährleisten? Wäre das auch noch bei einer Firmenübernahme/ -pleite die Regel?

Eben, ich selbst bin geprägt von diesem Hilfegesuch, als ich mich vor etwa 10 Jahren einmal informiert hatte, welches System für uns wohl das Beste sein wird. Ich schrieb bereits, dass da ein Verzweifelter eine ganz spezielle Raidkarte suchte, welche nicht mehr aufzutreiben war. Der Ärmste hatte zwei gespiegelte Platten mit den mutmaßlich intakten Daten auf einem Hardware-Raid und konnte das Zeug nicht mehr lesen.

Inzwischen liegt hier auf dem Tisch vor mir die dritte Generation eines Software-Raids und ich würde es wieder tun.

Zitat:
Bei einem NAS: Festplatten rein, OS mit Assistenten installieren, fertig. Während man mit dem eigenen Server noch am Zusammenbauen ist, kann man mit dem NAS schon arbeiten.
Genau das war bei einem käuflichen Raid vor einigen Jahren nicht der Fall. Mag sein, das Ditto-Gerät war zu billig? Aber hier bin ich schon an der Zuverlässigkeit der Kontakte bei den eingeschobenen Platten gescheitert. Inzwischen ist das Ding recycelt worden.



Zitat:
Das ist eben genau das Problem. Die wenigsten Laien sind in der Lage einen "echten" Server vernünftig einzurichten und bei Problemen endet die Sache nicht selten mit einem Totalverlust von Daten.
Ja, Laie bin ich auch. Aber so einen Datenspeicher einzurichten, der dann im Netz hängt, habe ich inzwischen mehrmals hinbekommen.
Als Profi will ich mich jetzt aber nicht bezeichnen. Deshalb habe ich hier mal eine technische Frage zum Thema.


Nach dem Gewitterschaden hielt ich die Platte 2 für defekt (Synchronisation brach irgendwann ab) und deshalb habe ich eine fabrikneue, frisch formatierte Platte in das Raid1 eingehängt. Ganz normal begann die Synchronisation von sda1 auf die Platte sdb1.

Mitten im Synchronisationsvorgang war Schluss. Die Ursache ist mir nicht bekannt. Was habe ich falsch gemacht?

Im Syslog finde ich diese Einträge:
Code:
Sep 16 22:03:01 Edel-Raspi3 kernel: [10265.191506] usb 1-1.2: reset high-speed USB device number 4 using dwc_otg
Sep 16 22:03:04 Edel-Raspi3 vncserver-x11[449]: AgentInitCheck: no response from agent
Sep 16 22:03:07 Edel-Raspi3 kernel: [10271.241994] usb 1-1.2: USB disconnect, device number 4
Sep 16 22:03:07 Edel-Raspi3 kernel: [10271.261589] scsi 0:0:0:0: rejecting I/O to offline device
Sep 16 22:03:07 Edel-Raspi3 kernel: [10271.261613] scsi 0:0:0:0: [sda] killing request
Sep 16 22:03:07 Edel-Raspi3 kernel: [10271.261631] scsi 0:0:0:0: rejecting I/O to offline device
Sep 16 22:03:07 Edel-Raspi3 kernel: [10271.261641] scsi 0:0:0:0: [sda] killing request
Sep 16 22:03:07 Edel-Raspi3 kernel: [10271.261686] scsi 0:0:0:0: [sda] UNKNOWN(0x2003) Result: hostbyte=0x01 driverbyte=0x00
Sep 16 22:03:07 Edel-Raspi3 kernel: [10271.261700] scsi 0:0:0:0: [sda] CDB: opcode=0x28 28 00 19 0e 72 80 00 00 80 00
Sep 16 22:03:07 Edel-Raspi3 kernel: [10271.261710] blk_update_request: I/O error, dev sda, sector 420377216
Sep 16 22:03:07 Edel-Raspi3 kernel: [10271.261777] md/raid1:md127: sda: unrecoverable I/O read error for block 420113024
Sep 16 22:03:07 Edel-Raspi3 kernel: [10271.261780] scsi 0:0:0:0: [sda] UNKNOWN(0x2003) Result: hostbyte=0x01 driverbyte=0x00
Sep 16 22:03:07 Edel-Raspi3 kernel: [10271.261792] scsi 0:0:0:0: [sda] CDB: opcode=0x28 28 00 19 0e 73 00 00 00 80 00
Sep 16 22:03:07 Edel-Raspi3 kernel: [10271.261798] blk_update_request: I/O error, dev sda, sector 420377344
Sep 16 22:03:07 Edel-Raspi3 kernel: [10271.266371] md/raid1:md127: sda: unrecoverable I/O read error for block 420113024
Sep 16 22:03:07 Edel-Raspi3 kernel: [10271.271280] md/raid1:md127: sda: unrecoverable I/O read error for block 420113024
Sep 16 22:03:07 Edel-Raspi3 kernel: [10271.277026] md/raid1:md127: sda: unrecoverable I/O read error for block 420113024
Sep 16 22:03:07 Edel-Raspi3 kernel: [10271.282600] md/raid1:md127: sda: unrecoverable I/O read error for block 420113024
Sep 16 22:03:07 Edel-Raspi3 kernel: [10271.288235] md/raid1:md127: sda: unrecoverable I/O read error for block 420113024
Sep 16 22:03:07 Edel-Raspi3 kernel: [10271.294218] md/raid1:md127: sda: unrecoverable I/O read error for block 420113024
Sep 16 22:03:07 Edel-Raspi3 kernel: [10271.300386] md/raid1:md127: sda: unrecoverable I/O read error for block 420113024
/dev/md0 gab es nicht mehr, dafür ein /dev/md127 !!!

Anlass für den Neukauf einer Festplatte war, dass die Synchronisation der beiden vorhandenen Platten fehlgeschlagen war, etwa an derselben Stelle mit derselben Fehlermeldung.
Code:
Sep 10 17:20:41 Edel-Raspi2 rsyslogd-2007: action 'action 17' suspended, next retry is Sun Sep 10 17:22:11 2017 [try http://www.rsyslog.com/e/2007 ]
Sep 10 17:22:06 Edel-Raspi2 udisksd[1904]: Error performing housekeeping for drive /org/freedesktop/UDisks2/drives/WDC_WD20EFRX_68EUZN0_WD_WCC4M7UDK2Y0: Error updating SMART data: sk_disk_check_sleep_mode: Operation not supported (udisks-error-quark, 0)
Sep 10 17:22:06 Edel-Raspi2 udisksd[1904]: Error performing housekeeping for drive /org/freedesktop/UDisks2/drives/WDC_WD20EFRX_68EUZN0_WD_WCC4M2767579: Error updating SMART data: sk_disk_check_sleep_mode: Operation not supported (udisks-error-quark, 0)
Sep 10 17:26:09 Edel-Raspi2 kernel: [ 3258.218954] usb 1-1.2: reset high-speed USB device number 4 using dwc_otg
Sep 10 17:26:09 Edel-Raspi2 rsyslogd-2007: action 'action 17' suspended, next retry is Sun Sep 10 17:27:39 2017 [try http://www.rsyslog.com/e/2007 ]
Sep 10 17:26:16 Edel-Raspi2 kernel: [ 3264.779396] usb 1-1.2: USB disconnect, device number 4
Sep 10 17:26:16 Edel-Raspi2 udisksd[1904]: Unable to resolve /sys/devices/virtual/block/md0/md/dev-sda1/block symlink
Sep 10 17:26:16 Edel-Raspi2 kernel: [ 3264.799013] scsi 0:0:0:0: rejecting I/O to offline device
Sep 10 17:26:16 Edel-Raspi2 kernel: [ 3264.799038] scsi 0:0:0:0: [sda] killing request
Sep 10 17:26:16 Edel-Raspi2 kernel: [ 3264.799057] scsi 0:0:0:0: rejecting I/O to offline device
Sep 10 17:26:16 Edel-Raspi2 kernel: [ 3264.799067] scsi 0:0:0:0: [sda] killing request
Sep 10 17:26:16 Edel-Raspi2 kernel: [ 3264.799125] scsi 0:0:0:0: [sda] UNKNOWN(0x2003) Result: hostbyte=0x01 driverbyte=0x00
Sep 10 17:26:16 Edel-Raspi2 kernel: [ 3264.799140] scsi 0:0:0:0: [sda] CDB: opcode=0x2a 2a 00 06 7f bb 80 00 00 80 00
Sep 10 17:26:16 Edel-Raspi2 kernel: [ 3264.799151] blk_update_request: I/O error, dev sda, sector 109034368
Sep 10 17:26:16 Edel-Raspi2 kernel: [ 3264.799224] scsi 0:0:0:0: [sda] UNKNOWN(0x2003) Result: hostbyte=0x01 driverbyte=0x00
Sep 10 17:26:16 Edel-Raspi2 kernel: [ 3264.799235] scsi 0:0:0:0: [sda] CDB: opcode=0x2a 2a 00 06 7f bc 00 00 00 80 00
Sep 10 17:26:16 Edel-Raspi2 kernel: [ 3264.799243] blk_update_request: I/O error, dev sda, sector 109034496
Sep 10 17:26:16 Edel-Raspi2 kernel: [ 3264.799403] md: super_written gets error=-5
Sep 10 17:26:16 Edel-Raspi2 kernel: [ 3264.799417] md/raid1:md0: Disk failure on sda1, disabling device.
Sep 10 17:26:16 Edel-Raspi2 kernel: [ 3264.799417] md/raid1:md0: Operation continuing on 1 devices.
Sep 10 17:26:16 Edel-Raspi2 kernel: [ 3264.799436] md: md0: recovery interrupted.
Sep 10 17:26:16 Edel-Raspi2 kernel: [ 3264.819056] scsi 0:0:0:0: rejecting I/O to dead device
Sep 10 17:26:16 Edel-Raspi2 kernel: [ 3264.819104] scsi 0:0:0:0: rejecting I/O to dead device
Sep 10 17:26:16 Edel-Raspi2 kernel: [ 3264.819121] scsi 0:0:0:0: rejecting I/O to dead device
Aber an einen Hardwareschaden beider Platten an derselben Stelle will ich jetzt nicht glauben.


Inzwischen habe ich ja eine Platte übrig. Diese (war bis zum Gewitter Platte 2 im Raid1) wurde neu als ext4-Volume formatiert und sollte ein Backup der Daten aufnehmen, befohlen mit
cp -pR /media/raid/* /media/hdd1/

Etwa 5GB wurden kopiert, dann das:
Code:
Sep 16 22:03:01 Edel-Raspi3 kernel: [10265.191506] usb 1-1.2: reset high-speed USB device number 4 using dwc_otg
Sep 16 22:03:04 Edel-Raspi3 vncserver-x11[449]: AgentInitCheck: no response from agent
Sep 16 22:03:07 Edel-Raspi3 kernel: [10271.241994] usb 1-1.2: USB disconnect, device number 4
Sep 16 22:03:07 Edel-Raspi3 kernel: [10271.261589] scsi 0:0:0:0: rejecting I/O to offline device
Sep 16 22:03:07 Edel-Raspi3 kernel: [10271.261613] scsi 0:0:0:0: [sda] killing request
Sep 16 22:03:07 Edel-Raspi3 kernel: [10271.261631] scsi 0:0:0:0: rejecting I/O to offline device
Sep 16 22:03:07 Edel-Raspi3 kernel: [10271.261641] scsi 0:0:0:0: [sda] killing request
Sep 16 22:03:07 Edel-Raspi3 kernel: [10271.261686] scsi 0:0:0:0: [sda] UNKNOWN(0x2003) Result: hostbyte=0x01 driverbyte=0x00
Sep 16 22:03:07 Edel-Raspi3 kernel: [10271.261700] scsi 0:0:0:0: [sda] CDB: opcode=0x28 28 00 19 0e 72 80 00 00 80 00
Sep 16 22:03:07 Edel-Raspi3 kernel: [10271.261710] blk_update_request: I/O error, dev sda, sector 420377216
Sep 16 22:03:07 Edel-Raspi3 kernel: [10271.261777] md/raid1:md127: sda: unrecoverable I/O read error for block 420113024
Sep 16 22:03:07 Edel-Raspi3 kernel: [10271.261780] scsi 0:0:0:0: [sda] UNKNOWN(0x2003) Result: hostbyte=0x01 driverbyte=0x00
Sep 16 22:03:07 Edel-Raspi3 kernel: [10271.261792] scsi 0:0:0:0: [sda] CDB: opcode=0x28 28 00 19 0e 73 00 00 00 80 00
Sep 16 22:03:07 Edel-Raspi3 kernel: [10271.261798] blk_update_request: I/O error, dev sda, sector 420377344
Sep 16 22:03:07 Edel-Raspi3 kernel: [10271.266371] md/raid1:md127: sda: unrecoverable I/O read error for block 420113024
Sep 16 22:03:07 Edel-Raspi3 kernel: [10271.271280] md/raid1:md127: sda: unrecoverable I/O read error for block 420113024
Sep 16 22:03:07 Edel-Raspi3 kernel: [10271.277026] md/raid1:md127: sda: unrecoverable I/O read error for block 420113024
Sep 16 22:03:07 Edel-Raspi3 kernel: [10271.282600] md/raid1:md127: sda: unrecoverable I/O read error for block 420113024
Sep 16 22:03:07 Edel-Raspi3 kernel: [10271.288235] md/raid1:md127: sda: unrecoverable I/O read error for block 420113024
Sep 16 22:03:07 Edel-Raspi3 kernel: [10271.294218] md/raid1:md127: sda: unrecoverable I/O read error for block 420113024
Sep 16 22:03:07 Edel-Raspi3 kernel: [10271.300386] md/raid1:md127: sda: unrecoverable I/O read error for block 420113024
Sep 16 22:03:07 Edel-Raspi3 kernel: [10271.306768] scsi 0:0:0:0: rejecting I/O to dead device
Sep 16 22:03:07 Edel-Raspi3 kernel: [10271.306808] scsi 0:0:0:0: rejecting I/O to dead device
Sep 16 22:03:07 Edel-Raspi3 kernel: [10271.306833] scsi 0:0:0:0: rejecting I/O to dead device
Merkwürdig ist nun diese Anzeige:
Code:
root@Edel-Raspi3:/home/pi# lsblk
NAME        MAJ:MIN RM  SIZE RO TYPE  MOUNTPOINT
sda           8:0    0  1,8T  0 disk  
└─sda1        8:1    0  1,8T  0 part  
  └─md0       9:0    0  1,8T  0 raid1 /media/raid
sdb           8:16   0  1,8T  0 disk  
└─sdb1        8:17   0  1,8T  0 part  
  └─md0       9:0    0  1,8T  0 raid1 /media/raid
sdd           8:48   0  1,8T  0 disk  
└─sdd1        8:49   0  1,8T  0 part  
mmcblk0     179:0    0  7,4G  0 disk  
├─mmcblk0p1 179:1    0 41,8M  0 part  /boot
└─mmcblk0p2 179:2    0  7,4G  0 part  /
root@Edel-Raspi3:/home/pi#
Bis zu diesem Zeitpunkt hat diese Platte /dev/sdc geheißen. Jetzt heißt das Ding /dev/sdd ??? Nach einem Reboot wird es wohl wieder /dev/sdc sein?


Pfiffikus,
der während des Kopiervorganges nichts angefasst oder gewackelt hat
Pfiffikus,
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  #10  
Alt Gestern, 10:53
Benutzerbild von danton
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Ich hoffe ich bin im richtigen Bereich. Eigener Server
Zitat:
Zitat von Pfiffikus Beitrag anzeigen
Hm... In der Regel... Gibt es eine solche Regel, an die sich die Hersteller halten müssen? Oder ist es überspitzt gesagt der gute Wille der Hersteller, eine gewisse Abwärtskompatibilität zu gewährleisten? Wäre das auch noch bei einer Firmenübernahme/ -pleite die Regel?
Dran halten müssen sie sich nicht, aber die Entscheidung, das nächste NAS auch wieder vom gleichen Hersteller zu kaufen, da man die Platten übernehmen kann, ist ein Grund für den Hersteller, dies zu tun. Im übrigen basieren viele NAS-Systeme auf Linux und verwenden die Software-RAID-Funktionen im Kernel - da ist dann oft sogar ein Zugriff auf die Platten von einem Linux-PC möglich.

Zitat:
Ja, Laie bin ich auch. Aber so einen Datenspeicher einzurichten, der dann im Netz hängt, habe ich inzwischen mehrmals hinbekommen.
Als Profi will ich mich jetzt aber nicht bezeichnen. Deshalb habe ich hier mal eine technische Frage zum Thema.
Auf einem neu zu installierenden Linux-System ein Software-RAID zu erstellen ist mittlerweile wirklich einfach geworden und wenn man die passenden Tools installiert hat, auch bei einem bereits laufenden System kein Hexenwerk.
Aber den Betrieb eines Eigenbau-Systems ist nicht ganz so einfach: Es müssen Überwachungen eingerichtet werden (Plattenausfall), Benutzer administriert werden und das System sicher konfiguriert sein.

Bezüglich deines RAID-Problems: Da müssen nicht zwangsläufig die Platten defekt sein. Das kann auch die Verkabelung, das USB-Gehäuse oder der RasPI sein (auf Grund der Logs gehe ich mal von einem Raspberry PI aus). Du setzt den mit deiner Kopiererei (egal vom RAID-Sync oder Kopieren von Dateien) ordentlich unter Dampf - möglicherweise wird der SOC zu warm, was sich natürlich auch auf die USB-Ports auswirkt.
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