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  #1  
Alt 09.05.2012, 17:30
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init 1 über ssh

Hallo,

ich möchte einen Server umziehen und nutze dazu rsync. Damit auch wirklich alle Dienste beendet sind möchte ich den Server mit init 1 auf das entsprechende Runlevel setzen. Meine ssh Verbindung wird dann leider auch abgebrochen. Wie macht ihr sowas?
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  #2  
Alt 09.05.2012, 18:02
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Rescue-System. Selbst im rc1 laufen noch Dienste, aber halt kein Netz mehr.
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  #3  
Alt 09.05.2012, 18:05
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Wenn du alle nach aussen erreichbaren Dienste (ausser SSHd =D ) und den Cron-Daemon stoppst sollte eigentlich nicht viel noch am System rumwurschteln... zumindest nichts was bei einem rsync wichtig waere.
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  #4  
Alt 09.05.2012, 21:52
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udev? proc? Ich würde nicht alles aus /dev und /proc rsyncen wollen...
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  #5  
Alt 09.05.2012, 22:29
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Muss man ja auch nicht.
rsync kann ja Excludes...
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  #6  
Alt 10.05.2012, 00:19
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Excludes helfen dir auch nicht wirklich weiter. In /dev liegen einige Gerätedateien, die nicht von udev kommen und die du gern mit rsyncen magst. Aber halt nur die.

Jeder, der mal bei ner Gentoo-Installation verpeilt hat, erst das Stage3 zu entpacken und erst dann mit Bind-Mounts das /dev vom Installer zu holen, weiß schmerzlich, was ich meine ;-)
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  #7  
Alt 10.05.2012, 01:20
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Zitat:
Zitat von Speedysurf Beitrag anzeigen
Wie macht ihr sowas?
Niemals aus dem laufenden System heraus!
Beide Systeme ins Rescue booten, das Zielsystem partitionieren und formatieren und dann:
Code:
cd /mnt/hdd && tar -cSp --atime-preserve --numeric-owner -f - . |\
 ssh root@server "( tar -xvSp --atime-preserve --numeric-owner -f - -C /mnt/hdd/ )"
Configs anpassen, Bootcode installieren, booten, fertig.
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  #8  
Alt 10.05.2012, 20:40
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Bitte nicht steinigen, aber ein Quick-und-Dirty Hack wäre folgendes.

1. rsync aus dem laufenden System (Sourcesystem) mit den obig angemerkten excludes auf das Destinationsystem (befindet sich im Rescuemodus)!
2. Sourcesystem im Rescuemodus starten und dann nochmals ein rsync. Bitte --delete nicht vergessen! Dadurch werden nur die Änderungen gegenüber dem laufenden System übertragen.
3. Fertig.

Vorteil dieser Methode ist, dass die Downtime minimiert wird, da bereits beim ersten Syncvorgang ein Großteil der Daten übertragen werden, der sich beim zweiten nicht mehr ändert.

Herzliche Grüße aus Wien.
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Geändert von star314 (10.05.2012 um 20:58 Uhr)
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  #9  
Alt 11.05.2012, 06:55
blupp1
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Zitat:
Zitat von star314 Beitrag anzeigen
2. Sourcesystem im Rescuemodus starten und dann nochmals ein rsync. Bitte --delete nicht vergessen! Dadurch werden nur die Änderungen gegenüber dem laufenden System übertragen.
Das ist nicht dein Ernst, oder?

Falls es nicht schon zu spät ist: Lieber Threadowner, TU DAS NICHT!
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  #10  
Alt 11.05.2012, 09:56
Benutzerbild von d4f
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Warum genau sollte er --delete nicht anhaengen?
Sonst sammelt sich der Datenmuell von zB PHP-Sessions bei jedem rsync an.
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  #11  
Alt 11.05.2012, 11:16
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Ich würde den ersten Sync aus dem laufenden System per rsync von einem bind-Mount aus machen, ggf. je Partition/Volume mit den passenden Parametern wiederholen.

cd /mnt
mkdir blub
mount -o bind / blub
rsync -avP blub/ <ZIEL>

Hat den Vorteil, dass z.B. proc etc. als leere Verzeichnisse angelegt werden, aber deren Inhalt nicht übertragen wird. Die vergisst man sonst ganz gerne und das kopierte System kommt später nicht mehr hoch.

Das ganze ggf. wiederholen, kurz vor dem finalen Vorgang, so minimiert man die Downtime.

Zum Schluss dann einmal aus einem Rescue-System heraus den finalen rsync machen, dieser sollte dann nicht allzu lange dauern.
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  #12  
Alt 11.05.2012, 19:35
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Beiträge: 22

Hallo blupp!

Zitat:
Zitat von blupp1 Beitrag anzeigen
Das ist nicht dein Ernst, oder?

Falls es nicht schon zu spät ist: Lieber Threadowner, TU DAS NICHT!
DOCH! Sonst hast Du eine Mixture aus laufendem und Rescuesystem (alte pids, etc.) und das wollen wir nicht. Diese Dinge aus dem laufenden System müssen beim zweiten Syncvorgang gelöscht werden! d4f hat ein weiteres, treffendes Beispiel angeführt

Zitat:
Zitat von d4f Beitrag anzeigen
Warum genau sollte er --delete nicht anhaengen?
Sonst sammelt sich der Datenmuell von zB PHP-Sessions bei jedem rsync an.
von Dingen, die man vermeiden sollte.

Herzliche Grüße aus Wien.

PS: Ach ja, nicht vergessen die Einstellungen von grub (hier bietet sich ein chroot-wechsel inkl. update-grub und grub-install), fstab, udev, usw. am Destinationsytem updaten.
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Geändert von star314 (11.05.2012 um 19:41 Uhr)
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  #13  
Alt 11.05.2012, 20:05
blupp1
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Beiträge: n/a

Zitat:
Zitat von star314 Beitrag anzeigen

DOCH! Sonst hast Du eine Mixture aus laufendem und Rescuesystem (alte pids, etc.) und das wollen wir nicht. Diese Dinge aus dem laufenden System müssen beim zweiten Syncvorgang gelöscht werden! d4f hat ein weiteres, treffendes Beispiel angeführt
Huhu,

Okay. Dann entschuldige mein "schnelles" OHJE. Gibt ja so paar Vögel mit "rm -rf /*" Gedanken. Dann gehörst du wohl nicht dazu
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  #14  
Alt 11.05.2012, 20:18
Benutzerbild von star314
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Beiträge: 22

Servus blupp1,

Zitat:
Zitat von blupp1 Beitrag anzeigen
Huhu,
Okay. Dann entschuldige mein "schnelles" OHJE. Gibt ja so paar Vögel mit "rm -rf /*" Gedanken. Dann gehörst du wohl nicht dazu
kein Problem. "rm -rf /*" löst sicher das eine oder andere Problem, aber nicht dieses ...

Herzliche Grüße aus Wien.
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  #15  
Alt 11.05.2012, 21:46
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Ihr dürft gerne meine und die doppelte rsync-Variante benchmarken (Zeit+Traffik) und den Festplatteninhalt vergleichen. Ich wette einen virtuellen Kasten Bier darauf, dass die rsync-Variante langsamer, traffikintensiver und fehleranfälliger ist, als meine Variante.
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